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Windows XP FAQ

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Windows XP FAQLiebe Windows XP Benutzer,

ich habe mal ein paar Fragen und Antworten zu Problemen für Windows XP aus dem Forum von Chip.de hier auf geführt. Es könnte den einen oder anderen weiter helfen bei der Problemlösung.

Wichtig:
Die hier aufgeführten Tipps, Hinweise und Problemlösungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus dem Forum von Chip.de erstellt. Wir bei Riedlewski.de übernehmen keinerlei Garantie für deren Richtigkeit. Die Anwendung der Tipps erfolgt auf eigene Gefahr. Für evtl. auftretende Schäden und Probleme trägt der jeweilige Benutzer selbst die volle Verantwortung.

1. Grundlagen

1.0. Unterschied zwischen Home- und Professional-Version
1.1. Software unter Windows XP nutzen
1.2. Die Mindestanforderungen
1.3. OEM, DSP & Co
1.4. Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA)
1.5. Beschreibung der Microsoft-Produktaktivierung
2. Installation
2.0. Neuinstallation von Windows XP
2.1. NTFS oder FAT32
2.2. Installation von zwei Betriebssystemen
2.3. Windows XP und Linux nebeneinander
2.4. Die Windows XP Aktivierung prüfen
2.5. Installations Problem mit Windows XP (blinkender Cursor)
2.6. Beschreibung der Microsoft-Produktaktivierung
2.7. Unterschiede zwischen Schnellformatierung/normaler Formatierung
3. Tuning und Optimierung
3.0. Von NTFS nach FAT32 konvertieren
3.1. Von FAT32 nach NTFS konvertieren
3.2. Systemdateien regelmäßig überprüfen
3.3. Nicht angeschlossene Geräte "sichtbar machen"
3.4. Mehrere Dateien gleichzeitig umbenennen
3.5. Integrierte ZIP Funktion deaktivieren
3.6. Messenger deinstallieren
3.7. Windows-Komponenten entfernen
3.8. Blitzschnelles Laufwerk im Arbeitsspeicher einrichten
3.9. Die Speicherverwaltung optimieren
3.10. Schnelles Herunterfahren
3.11. Herunterfahren oder Neustarten per Desktopverknüpfung
3.12. In 15 Minuten Vollkasko-Versicherung für Win-XP/2000-Installationen
3.13. Auto-Play deaktivieren
3.14. Internen PC-Lautsprecher ausschalten
3.15. Backup-Programm in der Home Version aktivieren
3.16. Anpassung des Installationspfades für Programme
4. Optik
4.0. Name des Computer-Besitzers ändern
4.1. Eigenes Logo anzeigen / Hersteller-Logo entfernen
4.2. Startmenü beschleunigen
4.3. Sprechblasen (Balloon-Tipps) abschalten
4.4. Verschlüsselte oder komprimierte Ordner andersfarbig anzeigen
4.5. Pfeile bei Verknüpfungen entfernen
4.6. Die klassische Suche wiederherstellen
5. Allgemeine Tipps
5.0. Windows Updates, Hotfixes und Patches
5.1. Übersicht über Prozesse
5.2. Beschreibung des in Windows XP enthaltenen Programms "svchost.exe"
5.3. Laufwerkbuchstaben ändern
5.4. Festplatte installieren
5.5. Die ntoskrnl.exe wiederherstellen
5.6. Befehlszeilenreferenz
5.7. XP-Startdiskette
5.8. DOS-Diskette
5.9. pagefile.sys / hiberfil.sys
5.10. 60 Hz "Bug"
5.11. Tastenkombinationen für Windows XP
5.12. Patches, Treiber, Raid und Service Pack 2 auf Boot CD Integrieren
5.13. Windows XP-Setup-Startdisketten
5.14. Gruppenbildung in der Taskleiste abschalten
6. Netzwerk und Internet
6.0. Eingeschränkte Bandbreite aufheben (XP Pro)
6.1. Mehrere Downloads auf einmal
6.2. Cookies und temporäre Dateien automatisch löschen
6.3. Bilder nur als Bitmaps zu speichern
6.4. Skriptdebugging deaktivieren
6.5. Probleme mit Links
6.6. Seiten werden nicht angezeigt
6.7. IE Neuinstallation
6.8. Probleme mit dem Netzwerk
6.9. IP-Adresse herausfinden
6.10. Nachrichtendienst
6.11. Firewall in Windows XP aktivieren/deaktivieren
6.12. Browser-Hijacking
6.13. Ein kleines Netzwerk mit Windows XP Home Edition aufbauen
6.14. IE hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden. (Mshtml.dll)
6.15. Keine Nachfrage beim Download
7. Sicherheit
7.0. Kennwortrücksetzdiskette
7.1. Administrator-Passwort vergessen
7.2. Kein Zugriff auf "Eigene Dateien" nach Neuinstallation
7.3. Individuelle Benutzerrechte unter XP Home
7.4. Festlegen, Einsehen, Ändern und Löschen - Datei/Ordnerberechtigungen
8. Probleme beim Systemstart/Herunterfahren
8.0. Pause beim Systemstart
8.1. Langer Bootvorgang
8.2. Windows XP reagiert auf der Willkommensseite nicht mehr
8.3. Shutdown / Reboot-Probleme
8.4. Automatische Datenträgerüberprüfung beim Systemstart
8.5. Probleme mit BootVis
8.6. Zugriff auf das Diskettenlaufwerk
8.7. Autostart
9. Allgemeine Probleme
9.0. Button "Desktop anzeigen" wiederherstellen
9.1. Probleme mit Ordnereinstellungen/Ansichten
9.2. CD/DVD/RW-Laufwerk verschwunden
9.3. Datei löschen nicht möglich
9.4. Software ist nicht mit Windows XP kompatibel
9.5. Task-Manager unvollständig
9.6. Der Windows-Logo-Test wurde nicht bestanden
9.7. Der Task-Manager wurde durch den Administrator deaktiviert
9.8. Taskleiste fehlt bei Anmeldung an Windows
9.9. Doppelklick öffnet die Suchfunktion
9.10. Die Datenträgerbereinigung bleibt hängen
10. Schwere Fehler/Bluescreens
10.0. Reparatur von Windows XP
10.1. Einfrieren, nichts geht mehr
10.2. "Automatisch Neustart durchführen" deaktivieren
10.3. Aussagefähigere Fehlermeldungen
10.4. 0x0000000A IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL
10.5. 0x000000ED UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME
10.6. 0x0000009F DRIVER_POWER_STATE_FAILURE
10.7. C:\windows\system32\config\system fehlerhaft oder beschädigt
10.8. Auslagerungsdatei zu klein oder nicht vorhanden
10.9. Parser Message: Value creation failed at line 472
10.10. Recovery-Console
11. Hardware
11.0. System reagiert bei Verwendung eines Modems evtl. nicht mehr
11.1. Erste Schritte bei Hardwareproblemen
11.2. Nur ein CD-R/CD-RW-Laufwerk kann zum Erstellen verwendet werden
11.3. USB Keyboard funktioniert nach Update auf Windows XP nicht
12. Viren-Informationen
12.0. Top-Viren
12.1. Nützliche Links
12.2. Removal-Tools gegen einzelne Schädlinge
12.3. Online-Virenscanner
Windows XP Service Pack 2
1.0. Bezugsquellen
2.0. Installation/Deinstallation
3.0. Probleme
4.0. Support


1. Grundlagen


1.0. Unterschied zwischen Home- und Professional-Version
Q: Welcher Unterschied besteht zwischen der XP Professional und der XP-Home-Edition?

Windows XP – Versionsvergleich:

http://www.winsolution.de/artikel/index.php?id=123

Unterschied zwischen Windows XP und früheren Versionen:

http://www.microsoft.com/germany/win...h/default.mspx
http://www.microsoft.com/germany/win...h/default.mspx
1.1. Software unter Windows XP nutzen
Q: Kann ich meine Software auch unter XP nutzen?

Ja, man kann fast jede Software die unter Windows 98/ 2000 gelaufen ist, auch unter Windows XP nutzen. Selbst alte Versionen für Windows 95 lassen sich zum laufen bringen. Von reinen DOS Programmen wird man sich aber meist trennen müssen, weil Windows XP "MS-DOS" nicht mehr kennt. Sollte es einmal Probleme geben, so bietet Windows XP als Lösung den Kompatibilitäts-Modus an.

"Start" > "Alle Programme" > "Zubehör" > Programmkompatibilitäts-Assistent

Es erlaubt die Simulation anderer "Umgebungen", wie z.B. Windows 98/ME oder 2000. So lassen sich auch Programme installieren die ganz spezielle Anforderung an die Umgebung stellen. In den allermeisten Fällen lässt sich das Programm so doch noch installieren.

Sollte dies auch nicht zum gewünschten Erfolg führen, empfiehlt es sich auf den Homepages der Anbieter nachzuschauen ob es Patches oder Updates zur verwendeten Version gibt. Dies sind entweder Dateien die man downloaden und in das entsprechende Verzeichnis kopieren kann, oder eine Install-Routine mit deren Hilfe das Programm gestartet werden kann.

1.2. Die Mindestanforderungen
Q: Welche Mindestanforderungen stellt Windows XP an die Hardware?

Laut Microsoft hat XP folgende Mindestanforderungen:
CPU: Intel Pentium/Celeron-Produktfamilie, AMD K6/Athlon/Duron-Produktfamilie 233 MHz.
Arbeitsspeicher: 64MB (eingeschränkte Leistung).
Freier Speicherplatz auf der Festplatte: 1,5 GB
Grafikkarte: VGA, mindestens 800 x 600

Empfehlenswert ist laut Microsoft eine 300 MHz CPU mit 128 MB Arbeitsspeicher. Vernünftiges Arbeiten ohne Einschränkungen wird wohl erst ab PIII/Celeron 433 MHz, 256 MB RAM möglich sein. Dieses kann aber von System zu System verschieden sein, endlose Forendiskussionen konnten nicht klären welches System nun die Mindestkonfiguration darstellt, mit der ein flüssiges Arbeiten möglich ist. Eines steht allerdings fest: XP ist ein "Speicherfresser", dies betrifft sowohl den Bedarf an Plattenspeicher, als auch den Arbeitsspeicher. Mehr RAM kann die Geschwindigkeit, vor allem älterer Systeme, entscheidend verbessern.

Windows XP Professional
Windows XP Home Edition
Windows XP Media Center Edition 2005
Windows XP Professional x64 Edition

1.3. OEM, DSP & Co
Q: Welcher Unterschied ist zwischen den verschiedenen Versionen?

Windows XP-Home-Edition
Diese Version ist primär auf den "Normalverbraucher" ausgelegt. Sie ist kostengünstiger als die anderen Versionen, hat aber dafür gewisse Einschränkungen (z.B. Unterstützung von nur einem Prozessor).

Windows XP Professional
Der Nachfolger von Windows 2000 Professional zeichnet sich durch verbesserte Systemfähigkeiten und der erweiterten Netzwerkfunktionalität aus. Diese Version bietet Features die in der Home nicht enthalten sind (z.B. verschlüsselndes Dateisystem EFS).

Windows XP-OEM-Versionen
OEM = Orginal Equipment Manufacturer. Diese Varianten gibt es von Home und Professional. Sie werden meist mit Komplett PCs verkauft und sind (teilweise) auch nur auf diesen lauffähig. Teilweise sind OEM-Versionen auch an den Hersteller leicht angepasst (Logos, Hintergründe etc.).

Anmerkung: Den Support leistet der PC-Hersteller beziehungsweise -Händler!

Windows XP-DSP
DSP = Delivery Service Partner (früher: Retail). Diese Version ist billiger über einen Microsoft Partner zu bekommen. Leider muss der Benutzer Einschränkungen beim Service hinnehmen (Home und Professional).

Windows XP-SB
SB = System Builder. Neuere Bezeichnung für die DSP-Versionen, siehe dort.

Windows XP-Corporate-Edition
Diese Version ist für große Volumenlizenzverträge gedacht und unterscheidet sich gegenüber den anderen Versionen nur in einem Punkt - die Microsoft Produktaktivierung wurde komplett entfernt (bzw. wird durch Eingabe des Keys deaktiviert).

Windows XP-Recovery CD
Bei Komplett-PCs dabei. Keine lauffähige Original-CD, sondern nur eine Recovery-CD. Mithilfe dieser CD kann bei Fehlern auf Knopfdruck das System in den Originalzustand zurückgesetzt werden.

U.U. nicht auf anderen Systemen lauffähig ("BIOS-Lock")!

Windows XP 64-bit Version
Diese Version unterstützt Intels Itanium Prozessor, welcher auf 64-bit Basis arbeitet. Für den Profibereich. In Kürze wird auch eine Version für den Privatbereich erhältlich sein. Eine lauffähige Beta Version kann kostenlos bei Microsoft heruntergeladen werden.

Windows Server 2003
Knapp zwei Jahre nach Windows 2000 Server präsentiert sich nun sein Nachfolger. Windows Server 2003 ist nicht der Nachfolger von Windows XP, sondern von Windows 2000 Server.

1.4. Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA)
Q: Was ist eigentlich eine Software-Lizenz?

Alle notwendigen Vertragsinformationen könnt Ihr dem Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) entnehmen, der allen MS-Produkten beiliegt. Dieser erläutert die urheberrechtlichen Bestimmungen und erklärt, in welchem Umfang man die Software einsetzen darf. Enthält eine zusätzliche, gesetzlich nicht erforderliche Garantie des Herstellers, informiert gegebenenfalls auch über verschiedene Nutzungsbeschränkungen, die auf jeweilige Software Anwendung finden.

Hilfreiche Informationen zum Thema Lizenzbedingungen:

Endnutzer-Lizenzvertrag (End User License Agreement, EULA).
Wo findet man den Endnutzer-Lizenzvertrag?
Verkauf der Software und des Endnutzer-Lizenzvertrags (EULA) an Dritte.
Zweitkopie für Nutzung auf dem Notebook/Laptop

Endnutzer-Lizenzvertrag (End User License Agreement, EULA)

Der EULA wiederholt die gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechts und gewährt zugleich das Recht zur Nutzung der Software sowie einige andere Rechte. Er informiert über verschiedene Beschränkungen, die auf die jeweilige Software Anwendung finden. Der EULA enthält den Abschnitt "Lizenzeinräumung". In diesem steht, wie man die Software verwenden darf. Der EULA enthält außerdem auch "Einschränkungen" gegen das Zurückentwickeln (reverse engineering), Verleasen oder Vermieten der Software sowie weitere (von der jeweiligen Software abhängige) Einschränkungen.

Zudem beschreibt der EULA, unter welchen Bedingungen Sicherungs/ Archivierungskopien der Software angefertigt werden dürfen. Und der EULA erläutert zudem auch die Herstellergewährleistungen für das jeweilige Produkt, die über das gesetzlich Erforderliche hinaus neben den Kundenrechten gegenüber dem Verkäufer von Microsoft vorgesehen sind.

Wo findet man den Endnutzer-Lizenzvertrag?

Abhängig von der Art des MS-Produkts kann man den EULA an unterschiedlichen Stellen finden.

Die drei gebräuchlichsten Orte für den Lizenzvertrag sind:
1) Auf einem separaten Blatt Papier abgedruckt, das dem gekauften Produkt beiliegt.
2) Er ist im Benutzerhandbuch abgedruckt, normalerweise auf der zweiten Umschlagseite oder der ersten Seite des Handbuchs.
3) Er ist online in das Software-Produkt integriert

(Anzeige per: Start -> Ausführen -> winver -> Endnutzerlizenzvertrag)

Verkauf der Software und des Endnutzer-Lizenzvertrags (EULA) an Dritte

Sofern man eine gültige Lizenz zum Einsatz der Software besitzt, kann man die Software an Dritte verkaufen. Der EULA sagt, wie man hierbei vorgehen muss, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Microsoft-Software darf weder verleast noch vermietet werden. Man darf aber alle im EULA aufgeführten Rechte übertragen (dann aber die Software selbst nicht mehr nutzen).

Hat man das MS-Produkt zusammen mit einem "Computersystem" erworben, so darf man seine im EULA aufgeführten Rechte nach Auffassung von MS nur im Rahmen eines Verkaufs oder einer Weitergabe des Computersystems übertragen, sofern man alle Kopien der Software und der Dokumentation inkl. des EULAs selbst und aller weiteren Produktbestandteile übergibt.

Hat man das MS-Produkt unabhängig von einem "Computersystem" erworben, so darf man seine im EULA aufgeführten Rechte übertragen, sofern man alle Kopien der Software und der Dokumentation inklusive des EULAs selbst und aller weiteren Produktbestandteile übergibt. Vor der Übertragung der Rechte müssen alle Kopien des Software-Produkts vom Computer entfernt werden. Microsoft sieht vor, dass der Empfänger der Software ebenfalls den Bedingungen des EULAs zustimmen muss.

Anmerkung: Bei jeder Übertragung müssen sowohl das letzte Update als auch sämtliche vorherigen Versionen des Microsoft-Produkts übergeben werden, da das ursprüngliche Vollprodukt und sämtliche Updates von Microsoft als eine einzige Software-Einheit angesehen werden.

Zweitkopie für Nutzung auf dem Notebook/Laptop

Der aktuelle Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) für manche Microsoft-Anwendungs-Produkte enthält unter dem Abschnitt Lizenzgewährung den nachfolgenden Satz:

"Der primäre Benutzer des Computers, auf dem das Softwareprodukt installiert ist, ist berechtigt, eine zweite Kopie für die ausschließliche Verwendung durch ihn selbst auf einem tragbaren Computer anzufertigen." Falls Ihr EULA diesen Satz (auch sinngemäß) nicht enthält, dürfen Sie - von einer Sicherungskopie abgesehen - keine zweite Kopie der Software anfertigen. Falls Ihr EULA diesen Satz enthält, können Sie im Rahmen der im EULA festgelegten Bedingungen eine zweite Kopie der Software auf einem tragbaren Computer anfertigen. Der "primäre Benutzer" ist die Person, die den Computer die meiste Zeit, die er in Benutzung ist, bedient. Nur diese Person ist berechtigt, die zweite Kopie zu benutzen.

Die Erlaubnis, eine zweite Kopie für den Heimcomputer anzufertigen, ist in keinem der neuen Lizenzverträge enthalten.

Für Betriebssystem-Software gilt die Gewährung einer Zweitkopie in keinem Fall.

1.5. Microsoft-Produktaktivierung
Beschreibung der Microsoft-Produktaktivierung
Produktaktivierung

Gebührenfreie Telefonnummern:

Deutschland:
00800 - 22 84 82 83
0800 - 28 48 283

Österreich:
00800 - 22 84 82 83

Schweiz:
00800 - 22 84 82 83

2. Installation



2.0. Neuinstallation von Windows XP
Q: Wie kann ich meine Festplatte formatieren, und Windows XP neu installieren?

Da in diesem Forum sehr häufig Fragen zum Thema "Installation" gestellt werden, findet ihr hier eine ausführliche Beschreibung des Installationsvorgangs mit Screenshots aller Einzelschritte:
(ins Bild klicken, oder http://www.chip-link.de.vu/setup.html ).

2.1. NTFS oder FAT32
Q: Für welches Dateisystem sollte ich mich entscheiden, NTFS oder FAT32?

Eine Wahl die man sich sehr gut überlegen sollte, da man NTFS nicht mehr nach FAT zurückkonvertieren kann (mit z.B. Partition Magic8 ist dies möglich). Umgekehrt geht es zwar, aber konvertierte Laufwerke haben eine schlechtere Performance, wegen ihrer kleinen Clustergröße.

Möchtest Du mehrere Betriebssysteme installieren, gilt folgendes zu beachten:

1) MS-DOS kann nur FAT lesen und schreiben.
2) Win9x/ME kann nur FAT/FAT32 lesen und schreiben.
3) Windows 2000 / XP kann FAT, FAT32 und NTFS lesen.
4) NT4 kann FAT und das alte NTFS lesen (nicht das von Windows 2000/ XP).
5) Alles andere kann nicht gelesen werden. Diese Partition sind dann unsichtbar.

Anmerkung: Möchtest Du noch andere Betriebssysteme außer Windows 2000/XP laden, musst Du die primäre Partition mit FAT/FAT32 formatieren.

Wenn du auf eine Partition nur von Windows 2000/XP zugreifen möchtest, hast du eine freie Auswahl.

NTFS
Maximale Größe: 2 TerraByte (16 ExaByte theoretisch)
Maximale Dateigröße: Nur durch die Größe des Datenträgers beschränkt.

FAT32
Maximale Größe: 2 TerraByte (Unter XP können nur Platten bis 32 GB formatiert werden).
Maximale Dateigröße: 4 GB
FAT
Maximale Größe: 4 GB
Maximale Dateigröße: 2 GB

Bei heutigen Festplatten mit FAT32 stößt man an seine Grenzen, wenn man sie unter Windows XP formatieren möchte. FAT kann man den etwas schnelleren Zugriff zu gute halten. NTFS ist jedoch wesentlich stabiler. Datenverluste beim Absturz sind dabei nahezu ausgeschlossen.

FAT/FAT32
FAT benutzt eine simple Tabelle zum speichern der Dateieinträge.
Bei FAT verbleiben nach einem Absturz Dateifragmente, die komplette Datei kann beschädigt sein.
Keine Sicherheitsattribute möglich.
Inhaltsverzeichnis (FAT) am Anfang.
Schreibt die Dateien hintereinander.
Nur ASCII Zeichen werden unterstützt.
Nur ein Datenstrom möglich.

NTFS
NTFS loggt alle Änderungen in Echtzeit, um den Datenverlust beim Absturz zu minimieren.
Sicherheitsattribute werden vererbt.
Inhalsverzeichnis (MFT) in der Mitte.
NTFS verwendet eine Baumstruktur um seine Dateieinträge zu speichern.
Akzeptiert alternative Datenströme in Dateien.
Schreibt Dateien intelligent, um Fragmentierung zu verhindern.
Unterstützt UNICODE Zeichen im Dateinamen.

Vorteile von NTFS:

Festlegen von Sicherheitsattributen.
Überwachen von Dateizugriffen.
Verschlüsselung von Daten.
Setzen von Kontingenten für Benutzer.
Weniger Defragmentierung.
Verschiedene Papierkörbe für verschiedene Benutzter.
Komprimieren einzelner Dateien oder ganzer Datenträger.
Eingeschränkte Benutzer können nichts kaputt machen.
Dateinamen bis 255 Zeichen.

Fett = Kann unter Windows XP- Home-Edition nicht genutzt werden!

NTFS ist für Partitionen über 400 MByte besser geeignet. Bei kleineren Partitionen ist NTFS nicht zu empfehlen.

2.2. Installation von zwei Betriebssystemen
Generell ist es kein Problem XP neben ein schon bestehendes älteres Windows OS zu installieren. Hierzu von CD booten, die entsprechende freie Partition auswählen und diese zur Installation XP zuweisen. Das schon bestehende OS wird automatisch in einen XP eigenen Bootmanager integriert. Bei Installation von zwei OS das ältere immer "zuerst" installieren.

Es sollte immer bedacht werden das XP ein neues modernes OS ist auf dem nicht alle alten oder älteren Anwendungen laufen. Es ist vom grundsätzlichem Aufbau her nicht mit Windows 98 vergleichbar und basiert auch nicht mehr auf dem gutem altem DOS. Auch der Kompatibiltäts Modus von XP, speziell für ältere Anwendungen gedacht, ist nicht immer eine Lösung. Es kann also erforderlich sein für bestimmte Hardware (ältere Drucker oder Scanner etc), Anwendungen oder auch Spiele eine Windows 98 Partition mit einzurichten oder diese erst einmal zu erhalten.

Ausführliche Anleitung zur Installation von zwei Betriebssystemen:
( ins Bild klicken, oder http://www.chip-link.de.vu/dualboot.html ).

2.3. Windows XP und Linux nebeneinander
Q: Wie installiere ich XP und Linux nebeneinander?

Zunächst muss Platz für Linux geschaffen werden. Rechner mit vorinstalliertem Windows XP benutzen in der Regel das NTFS-Dateisystem. Dabei ist zu empfehlen, dass eine FAT32 Partition angelegt wird, um den Datenaustausch der beiden OS zu ermöglichen. Der Grund ist, dass Windows keine Linux Partition lesen kann. Linux hingegen kann zwar NTFS lesen, allerdings nicht darauf schreiben. Auf FAT32 ist dies jedoch möchlich.

Anmerkung: Linux installiert einen eigenen Boot-Manager.

2.4. Die Windows XP Aktivierung prüfen
Q: Woher weiß ich ob meine XP Version aktiviert ist?

Start > Ausführen > oobe/msoobe /a

Nach erfolgter Eingabe wird die Aktivierung überprüft, und in dem erscheinenden Fenster ersichtlich angezeigt. Sollte die Aktivierung noch nicht erfolgt sein, dann einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.

Anmerkung: Die Aktivierung kann über das Internet oder per Telefon, beliebig oft durchgeführt werden.

2.5. Installations Problem mit Windows XP (blinkender Cursor)
Q: Wenn ich ihn von der CD boote, fängt er auch an, es kommt der Blaue Bildschirm mit dem Setup und er fängt an die Treiber zu laden. Dann kommt einfach ein schwarzer Bildschirm und oben links ein weißer Cursor der blinkt und er bleibt stehen. Was kann ich machen?

Das Problem liegt bei der Grafikkarte. Als erstes versuche, wenn es geht, alles komplett zu formatieren und dann nochmals zu installieren. Geht das immer noch nicht, versuche deine Grafikkarte gegen eine andere einmal zu tauschen. Hast du diese Möglichkeit nicht, versuche es mit einem BIOS-Update. Dann sollte es wieder gehen.

2.6. Beschreibung der Microsoft-Produktaktivierung
Q: Wo finde ich Informationen zur Aktivierung?

Informationen zur Produktaktivierung:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;302806

2.7. Unterschiede zwischen Schnellformatierung/normaler Formatierung
Während einer Neuinstallation von XP wirst Du aufgefordert, zwischen den verschiedenen Formatierungsoptionen zu wählen.

• Partition mit dem NTFS-Dateisystem formatieren (Schnell)
• Partition mit dem FAT-Dateisystem formatieren (Schnell)
• Partition mit dem NTFS-Dateisystem formatieren
• Partition mit dem FAT-Dateisystem formatieren
• Bestehendes Dateisystem beibehalten (keine Änderungen)

Wenn Du dich dafür entscheidest, auf einem Datenträger eine ganz normale Formatierung durchzuführen, werden zunächst die Dateien von dem zu formatierenden Datenträger entfernt. Danach wird die Festplatte auf fehlerhafte Sektoren geprüft. Die Suche nach fehlerhaften Sektoren nimmt den Großteil der Zeit in Anspruch, die für die Formatierung eines Datenträgers benötigt wird.

Wenn Du dich für die Schnellformatierung entscheidest, werden zwar die Dateien von der betreffenden Partition entfernt, aber die Suche nach fehlerhaften Sektoren unterbleibt jedoch. Du solltest diese Option nur dann verwenden, wenn die Festplatte zuvor bereits formatiert wurde und Du sicher bist, dass die Festplatte nicht beschädigt ist.

Sollte Windows auf einer Partition installiert worden sein, die mit der Schnellformatierung formatiert wurde, kannst Du die Festplatte mit dem Befehl chkdsk /r überprüfen lassen, nachdem die Installation von Windows abgeschlossen ist.

3. Tuning und Optimierung


3.0. Von NTFS nach FAT32 konvertieren
Q: Ist es möglich von NTFS zu FAT32 konvertieren?

Die Software PartitionMagic (Version 8.0) kann ohne Datenverlust diverse Dateisysteme konvertieren, so auch NTFS zu FAT32.

3.1. Von FAT32 nach NTFS konvertieren
Q: Wie kann ich von FAT32 nach NTFS konvertieren?

Windows XP unterstützt drei Dateisysteme für Festplatten - FAT16, FAT32 und NTFS. Empfohlen wird unter Windows XP die Verwendung von NTFS, da es hoch entwickelte Features für Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit zur Verfügung stellt.

Konvertieren eines FAT16- oder FAT32-Datenträgers nach NTFS:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;307881

Start > Ausführen > cmd > convert Laufwerkbuchstabe: /fs:ntfs

3.2. Systemdateien regelmäßig überprüfen
Q: Gibt es die Möglichkeit bei auftretenden Fehlern die Systemdateien zu überprüfen und zu reparieren?

Ja, mit dem System File Checker "sfc".

Start > Ausführen > sfc /scannow

Windows XP überprüft alle Systemdateien, und ersetzt gegebenenfalls die beschädigten Dateien durch Originale.

Hinweis: Die Windows XP-CD wird dazu benötigt.

3.3. Nicht angeschlossene Geräte "sichtbar machen"
Q: Wie kann ich nicht angeschlossene, unkonfigurierte Geräte in der Systemsteuerung sichtbar machen?

Start > Ausführen > cmd > set devmgr_show_nonpresent_devices = 1

3.4. Mehrere Dateien gleichzeitig umbenennen
Q: Wie kann ich mehrere Dateien gleichzeitig umbenennen?

Im Windows Explorer können mehrere Dateien gleichzeitig umbenannt werden. Man wählt alle Dateien die umbenannt werden sollen aus, und klickt mit der rechten Maustaste auf die erste Datei. Nun wählt man den Menüpunkt Umbenennen, und gibt der Datei den gewünschten Namen.

Alle ausgewählten Dateien werden mit dem eingegebenen Dateinamen und zusätzlicher aufsteigender Nummerierung umbenannt.

3.5. Integrierte ZIP Funktion deaktivieren
Q: Wie lässt sich die ZIP- Funktion ausschalten?

Windows XP bietet Dir die Möglichkeit, Archive zu bearbeiten, ohne dass ein zusätzliches Programm wie z.B. WinZip eingesetzt werden muss. Auf langsameren Rechnern, erweist sich die integrierte ZIP- Funktion jedoch als Performance-Bremse.

Start > Ausführen > regsvr32 /u zipfldr.dll deaktiviert die Funktion.
Start > Ausführen > regsvr32 zipfldr.dll aktiviert die Funktion.

Hinweis: Anschließend einen Neustart durchführen.

3.6. Messenger deinstallieren
Q: Ich möchte den Messenger deinstallieren, wie geht das?

Möglichkeit 1:
Start > Ausführen
RunDll32 advpack.dll,LaunchINFSection %windir%\INF\msmsgs.inf,BLC.Remove

Möglichkeit 2:
In XP-AntiSpy die Option Microsoft Messenger (MSN) > deinstallieren aktivieren.

3.7. Windows-Komponenten entfernen
Q: Auf meinem System sind Windows-Komponenten installiert, die ich nicht benötige und deinstallieren möchte. Unter Windows 9x/Me war dies über Systemsteuerung > Software > "Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen" möglich.

Unter Windows XP funktioniert das genauso. Allerdings müssen erst einige Veränderungen an der Datei sysoc.inf vorgenommen werden. Diese Datei befindet sich im %windir%\inf Verzeichnis. Zum Bearbeiten die Datei einfach mit dem Editor öffnen (Hinweis: versteckte Dateien / Systemdateien dürfen nicht ausgeblendet sein). Die Datei enthält Einträge zur Steuerung der Installation für alle Windowskomponenten. Es sind einige Komponenten ausgeblendet, zu erkennen an dem Wort "hide". Um die Einträge sichtbar zu machen muss einfach das Wort hide (und nur dieses!) gelöscht werden (Datei anschliessend speichern und schliessen). Danach können die Komponenten ganz normal über "Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen" installiert/deinstalliert werden.

Beispiel:
msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,hide,7 durch
msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,,7 ersetzen.

3.8. Blitzschnelles Laufwerk im Arbeitsspeicher einrichten
Q: Ich möchte mir eine Ramdisk einrichten, aber wie muss ich vorgehen?

Klicke auf Start > Systemsteuerung > System > Hardware > Hardware-Assistent. Im daraufhin neu erscheinenden Fenster auf "Weiter" klicken.

Wähle nun "Ja, die Hardware wurde bereits angeschlossen", und klicke danach erneut auf "Weiter". Im folgenden Fenster nach unten scrollen, und Neue Hardware hinzufügen auswählen. Danach auf "Weiter" klicken.

Markiere die Option "Hardware manuell aus einer Liste wählen und installieren". Gehe nun auf "Alle Geräte anzeigen" und erneut auf "Weiter".

Nun benötigt der Rechner einige Zeit.

Klicke anschließend auf "Datenträger", und wähle den Pfad zu dem Ramdisk-Treiber an. Doppelklicke auf die inf-Datei, und schließe den Assistenten ab.

Download: ramdisk.exe

Nach der Installation des Treibers, steht die Ramdisk unter dem Laufwerksbuchstaben Z: zur Verfügung.

Nach der Installation beträgt die Standardgröße der Ramdisk nur 1MB. Um die Größe zu ändern, öffne die Registrierdatenbank.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ControlSet001\Services\Ramdisk\Parameters

DriveLetter weist der Ramdisk den angegebenen Laufwerksbuchstaben zu.
DiskSize legt die Größe in Byte fest.

Der Wert wird entweder als Hex-Wert, oder als Dezimalwert eingegeben. Die Größe der Ramdisk ist auf 1F00000 (hex) limitiert, was einer Größe von etwa 31MB entspricht (Hinweis: Für grössere Ramdisks werden externe Programme benötigt).

16MB-Ramdisk = Hex-Wert 100000.
8MB-Ramdisk = Hex-Wert 800000.

Bei ungültigen Größenangaben verwehrt die Ramdisk den Dienst, aber stört das System ansonsten nicht.

Hinweis: Nach jeder Änderung eines Parameters, sollte ein Neustart erfolgen.

Sollte die Ramdisk nicht mehr benötigt werden, so kannst Du entweder die Größe in der Registry auf Null setzen, oder den Treiber über den Hardware-Assistenten wieder deinstallieren.

3.9. Die Speicherverwaltung optimieren
Q: Was kann ich dazu beitragen?

Es gibt einige Möglichkeiten das maximale an der Geschwindigkeit herauszuholen, und die Performance zu steigern. Die Verwaltung des Arbeitsspeichers ist sehr leistungsfähig, und gewährt bei mehreren gleichzeitig laufenden Anwendungen eine hohe Geschwindigkeit.

Paging-Funktion deaktivieren:

Wenn Du über genügend Arbeitsspeicher verfügst wirst Du feststellen, dass bei der Ausführung mehrerer Programme gleichzeitig ein starker Leistungseinbruch zu spüren ist. Windows lagert unnötigerweise Teile des Kernels auf die Festplatte um Speicher zu sparen, obwohl dieser reichlich vorhanden ist.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag DisablePagingExecutive, und ändere den vorhandenen Wert 0 auf 1.

Large System Cache einstellen:

Das BS merkt sich die Programme und Dateien, die Du benutzt. Die Informationen werden im Arbeitsspeicher abgelegt, so dass sie bei erneutem Zugriff schneller geladen werden können. Es hängt mit der Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers gegenüber der Festplatte zusammen.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag LargeSystemCache, und ändere den vorhandenen Wert 0 auf 1.

IoPageLockLimit einstellen:

Normalerweise reserviert Windows XP einen bestimmten Teil des vorhandenen Speichers für die Eingabemaßnahmen/Ausgabemaßnahmen des Benutzers oder des Betriebssystems. Windows weiß nicht, wofür und wie viel Arbeitsspeicher für bestimmte Anwendungen benötigt werden.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag IoPageLockLimit, und weise für Deinen Arbeitsspeicher passenden Wert in Dezimal zu.

Einstellungen folgender Tabelle entnehmen:

8192 64MB RAM
16384 128MB RAM
65536 256MB RAM
131072 512MB RAM
196608 786MB RAM
262144 1024MB RAM

Ist dieser Eintrag nicht vorhanden, dann als neuen DWORD-Wert erstellen.

3.10. Schnelles Herunterfahren
Q: Mein Windows XP braucht ewig lange zum Herunterfahren, wieso?

Bestimmte Dienste setzen sich im Speicher des Rechners fest, und verrichten dort ihre Arbeit. Windows XP hat Schwierigkeiten diese anstandslos zu beenden, und muss sie daher zwangsweise rausschmeißen. Leider wird diese Funktion erst aktiviert, wenn Windows XP "20" Sekunden lang versucht hat die Dienste auf herkömmliche Weise abzuschalten.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag WaitToKillServiceTimeout, und ändere den vorhandenen Wert 20000 durch 2000.

Eine zweite Möglichkeit das Herunterfahren zu beschleunigen ist, dass Du alle Tasks beim Herunterfahren automatisch rausschmeißt.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag AutoEndTasks, und weise den Wert 1 zu.

3.11. Herunterfahren oder Neustarten per Desktopverknüpfung
Q: Wie kann ich das Herunterfahren/Neustarten per Verknüpfung realisieren?

Durch eine Desktopverknüpfung ist es möglich, den Rechner schnell herunterzufahren oder auch neu zu starten. Zuständig ist das Programm "Shutdown.exe" im System32 Verzeichnis. Über Parameter lässt sich das Verhalten während des Neustarts oder des Herunterfahrens anpassen.

Wie erstelle ich diese Verknüpfungen?
Die Rechte Mausklick auf einen freien Bereich des Desktop > Neu > Verknüpfung wählen. Im Dialog "Verknüpfung erstellen" die unten angegebenen Befehle für das Herunterfahren oder Neustarten eingeben. Auf weiter klicken und einen Namen wie z.B. "Herunterfahren" vergeben.

Herunterfahren:
%systemroot%\system32\shutdown.exe -s -f -t 0
Rechner fährt mit einer Verzögerung von 0 Sek. herunter und schliesst alle Anwendungen.

Neustarten:
%systemroot%\system32\shutdown.exe -r -f -t 0
Rechner fährt mit einer Verzögerung von 0 Sek. herunter und schliesst alle Anwendungen.

Parameter:
-s = herunterfahren (shutdown)
-r = neustarten (reboot)
-t = Zeit (time) ohne weitere Angabe sind 30 sec. voreingestellt.
-f = alle laufenden Preogramme beenden.
-0 = Zeitangabe x sek. in Verbindung mit -t.

3.12. In 15 Minuten Vollkasko-Versicherung für Win-XP/2000-Installationen
Q: Windows XP ist installiert. System läuft, Hardware läuft, Software läuft. Alle Einstellungen sind so, wie Du dir das wünscht. Wie kann ich diesen erfreulichen Zustand dauerhaft erhalten?

1) Lege die Installations-CD von XP ein. Gehe in der Eingabeaufforderung (Start > Ausführen > cmd.exe) mit "cd i386" in das Installationsverzeichnis, und installiere mit "winnt /cmdcons" die Wiederherstellungskonsole auf Festplatte. Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, vereinfacht aber den Rest.

2) Kopiere die Datei WINBACK.BAT auf den PC, und starte sie per Doppelklick. Diese kopiert nun Deine Windows-Installation in den Ordner \Winback. Außerdem erstellt sie die Hilfsscripts #1 und #2, die später lästige Eingaben in der Konsole übernehmen.

3) Die Registry kann nur in der Konsole kopiert werden. Starte also den PC neu, und wähle im Bootmenü die Konsole. Das noch unvollständige Backup erscheint hier bereits als Windows-Installation. Melde Dich aber zunächst auf dem Originalsystem an, wofür in der Regel das Administrator-Kennwort verlangt wird. Anschließend "batch c:\#1" eingeben.

#1 kopiert die Registry-Dateien temporär ins Hauptverzeichnis. Dann melde dich mit "logon" bei der Windows-Kopie an, und mit "batch c:\#2" holst Du die Registry in das Backup. Damit ist die Sicherung beendet. Du Kannst jederzeit über die Konsole zu diesem Systemstatus zurückkehren. Dabei melde dich in der normalen Installation an, und benenne diese mit "ren <Windows> <NameEgal>" um. Anschließend melde Dich mit "logon" bei der Kopie an, und gebe dieser mit ren winback <Windows> den Ordnernamen des Originals.

Zum "Kostenvoranschlag":

Die Kopie benötigt etwa ein GB, bei den aktuellen Plattenpreisen sind das kaum 3 Euro. Die Konsole ist, sofern die Installations-CD zur Hand ist, in zwei Minuten installiert. Der Durchlauf der WINBACK.BAT mit der Systemkopie dauert höchstens 5 Minuten. Wenn Du dich dann in der Konsole an die Anleitung hältst und das Admin-Kennwort parat hast, solltest Du die anvisierten 15 Minuten sogar unterbieten können.

Download: Winback.zip

3.13. Auto-Play deaktivieren
Q: Wie kann ich die Autoplay-Funktion für (CD-) Laufwerke deaktivieren?

Windows XP-Professional:
Die Autoplay-Funktion kann im Gruppenrichtlinieneditor deaktiviert werden.

Start > Ausführen > gpedit.msc

Unter "Computerkonfiguration", "Administrative Vorlagen", "System" findet sich der Eintrag "Autoplay deaktivieren". Diesen mit einem Doppelklick öffnen und "Aktiviert" wählen (im Pulldown-Menü sollte "CD-ROM-Laufwerke" ausgewählt werden).

Windows XP-Home:
Der Befehl gpedit.msc funktioniert in der Home-Edition nicht. Die Einstellung muss in der Registry vorgenommen werden.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Cdrom

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag AutoRun, und setze den Wert auf 0 (Null).

3.14. Internen PC-Lautsprecher ausschalten
Q: Welchen Sinn hat der Lautsprecher, und wie kann ich ihn abschalten?

In der heutigen Zeit wird der interne Lautsprecher so gut wie nicht genutzt. Trotzdem ist er vorhanden. Diese Aufgaben hat mittlerweile die Soundkarte übernommen.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Sound

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag Beep, und ersetze den vorhandenen Wert Yes durch No.

Führe anschließend einen Neustart durch.

3.15. Backup-Programm in der Home Version aktivieren
Q: Ich möchte bei XP Home das Backup Programm nutzen, kann es aber nicht finden. Muss ich mir jetzt die XP Professional Version kaufen?

Das Backup-Programm wurde nicht mit in Windows XP Home integriert. Es befindet sich aber dennoch auf der XP-CD und kann nachträglich installiert werden.

Zur Installation so vorgehen:
1) Windows XP-CD in das Laufwerk einlegen.
2) In das Verzeichnis \Valueadd\Msft\Ntbackup wechseln, und anschließend die Datei ntbackup.msi ausführen.

Das Backup-Programm wird installiert, und kann unter > Zubehör > Systemprogramme > Sicherung gestartet werden.

3.16. Anpassung des Installationspfades für Programme
(Standard: C:\Programme)

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion

Hier befinden sich die drei Einträge:

ProgramFilesDir als Datentyp REG_SZ (Legt den Pfad und Bezeichnung für den Ordner "Programme" fest).

ProgramFilesPath als Datentyp REG_EXPAND_SZ (bei NT/2000) (Installationspfad für zu installierende Programme).

CommonFilesDir als Datentyp REG_SZ (Installationspfad für "Gemeinsame Dateien").

Diese Pfade können beliebig angepasst werden. Es gibt häufig auch Software, deren Installationsroutine diese Einträge nicht berücksichtigt.

4. Optik

4.0. Name des Computer-Besitzers ändern
Q: Ich habe einen gebrauchten Computer mit bereits installiertem XP gekauft. Unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung > System > Allgemein wird immer noch der Name des Vorbesitzers angezeigt. Wie kann ich meinen Namen eintragen?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion

Die Einträge "Registered Organisation" und "RegisteredOwner" entsprechend ändern.

4.1. Eigenes Logo anzeigen / Hersteller-Logo entfernen
Q: Wie kann ich Windows XP dazu bringen ein eigenes Bild unter System > Allgemein anzuzeigen, bzw. wie kann ich ein evtl. vorhandenes Logo des PC-Herstellers entfernen?

Um ein eigenes Bild und individuelle Informationen anzuzeigen, werden zwei Dateien, eine Bitmap Datei und eine Informationsdatei benötigt. Diese müssen selbst erstellt und im Verzeichnis %windir%\system32 abgelegt werden. Die Bitmap Datei muss den Namen oemlogo.bmp tragen, und darf die Größe von 180 x 114 Pixel bei 24-bit Farbtiefe (unkomprimiert) nicht überschreiten.

Die Informationsdatei trägt den Namen oeminfo.ini, und muss folgenden Inhalt haben:

[General]
Manufacturer=*Text*
Model=*Text*
*usw.*

[Support Information]
Line1=*Text*
Line2=*Text*

"Support Information" erstellt einen Button, durch anklicken dieses Buttons wird ein Fenster mit den Informationen (Line1,...) geöffnet. Das eigene Bild wird nur angezeigt, wenn der Wert "Manufacturer" nicht leer ist. Um ein eventuell vorhandenes Hersteller-Logo zu entfernen, müssen die beiden Dateien nur aus dem oben genannten Verzeichnis gelöscht werden.

4.2. Startmenü beschleunigen
Q: Mich stört das langsame Aufklappen des Startmenüs. Wie kann man das ändern?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\ControlPanel\Desktop

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag MenuShowDelay, und setze den Wert auf 0 (Null).

4.3. Sprechblasen (Balloon-Tipps) abschalten
Q: Wie kann ich die Sprechblasen, die immer kommen, abschalten?

Die Balloon-Tipps kann man entweder mit XP-AntiSpy hier im Downloadbereich oder über die Registry abschalten.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ Advanced

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag EnableBalloonTips, und ändere den Wert von 1 auf 0 (Null).

4.4. Verschlüsselte oder komprimierte Ordner andersfarbig anzeigen
Q: Gibt es die Möglichkeit, Ordner in einer anderen Farbe darzustellen?

Normale und verschlüsselte Ordner werden fast gleich angezeigt, wie auch ein komprimierter Ordner. Wer viel mit solchen Ordnern zu tun hat, für den ist es evtl. einfacher, wenn er diese Ordner schon auf den ersten Blick erkennen kann.

Klicke im Windows-Explorer auf Extras, und wähle dann Orderoptionen. Im Register Ansicht setzt Du bei Verschlüsselte oder komprimierte NTFS-Ordner in anderer Farbe anzeigen einen Haken.

Anmerkung: Ist nur dann möglich, wenn Windows XP auf einem NTFS-Dateisystem installiert worden ist.

4.5. Pfeile bei Verknüpfungen entfernen
Q: Mich stören die Pfeile bei den Verknüpfungen, wie bekomme ich sie weg?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CLASSES_ROOT\lnkfile

Suche und markiere in der rechten Fensterhälfte den Eintrag IsShortcut, und lösche ihn.

4.6. Die klassische Suche wiederherstellen
MS hat Windows XP mit einem umständlichen Suchassistenten ausgestattet. Dieser Assistent ist für Anfänger eine große Hilfe - der erfahrene Anwender ärgert sich über die unnötigen Mausklicks, die ihn schließlich an die gewünschte Dateisuche bringen.

Man kann die aus Windows ME oder 2000 bekannte Suchfunktion auch unter Windows XP verwenden.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
CabinetState

Erstelle in der rechten Hälfte eine neue Zeichenfolge mit dem Namen Use Search Asst, und weise den Wert no zu.

Use Search Asst mit Leerzeichen
no in Kleinschreibung

5. Allgemeine Tipps

5.0. Windows Updates, Hotfixes und Patches
Q: Wo bekomme ich Updates für XP, und gibt es auch komplette Packs die nach SP1 erschienen sind?

Seit dem Zwischenfall mit Blaster/Lovesan hat die Nachfrage an Updates für Microsoft Windows bei den Usern sehr stark zugenommen. Es wurde klar, wie wichtig diese für die Sicherheit des Betriebssystems sind.

Der "normale" Weg sich diese Updates zu installieren, geht über die offizielle Windows-Updatesite:
http://v4.windowsupdate.microsoft.com/de/default.asp

Auf diese Weise werden die Windows-Updates automatisch erkannt, runtergeladen und installiert. Bei einer Neuinstallation müssen alle Updates wieder neu heruntergeladen und installiert werden.

Diese Updates kann man auf einfache Weise speichern, indem man auf

http://v4.windowsupdate.microsoft.co...corporate=true

geht und dort die nötigen Updates anzeigen lässt.

Nun kann man die Ausgewählten Updates in einen Ordner seiner Wahl speichern, wo man sie dann separat installieren kann. Das heisst wenn man eine Sicherungskopie dieses Ordners macht kann man diese Updates auch nach einer Neuinstallation ohne Probleme wieder installieren ohne sie langwierig runterladen zu müssen.

Einzelne Updates sind auch hier erhältlich:
http://www.wintotal.de/Software/index.php?rb=56

Wenn man die Updates nicht einzeln möchte, dann gibt es noch die Möglichkeit diese in sogenannten Update-Packs runterzuladen und abzuspeichern.

Update-Packs sind hier erhältlich:
http://www.winfuture.de/downloadrubrik,21.html
http://www.pctip.ch/webnews/wn/25035.asp

Auch hier kann man diese Update-Packs in einen Ordner seiner Wahl runterladen, um diese nach dem Download per Doppelklick auszuführen. Jetzt muss man von diesem Update-Pack nur noch eine Sicherheitskopie anfertigen und schon steht dieses nach einer Neuinstallation ohne Download wieder zur Verfügung.

Die wichtigsten Sicherheitslöcher werden auf der Security Homepage von MS-TechNet beschrieben. Hier finden sich neben Detail-Infos auch alle Patches, Bugfixes und Updates, die Microsoft anbietet. In den einzelnen "Security Bulletins" sind sämtliche Hintergrund-Informationen zu den wichtigsten Sicherheitslücken zusammengestellt.

Die "Security Bulletins" kann man auch als "Newsletter" (Security Notification Service) bestellen:
http://register.microsoft.com/subscr...eme.asp?ID=135

5.1. Übersicht über Prozesse
Q: Wenn ich den Task-Manager öffne, sehe ich dass eine Vielzahl an Prozessen läuft. Wo kann ich erfahren, ob was die einzelnen Prozesse bedeuten?

Eine gute Seite mit einer Auflistung von vielen Prozessen findet sich unter:
http://www.reger24.de/prozesse.html

5.2. Beschreibung des in Windows XP enthaltenen Programms "svchost.exe"
Q: Was macht die svchost.exe?

"Svchost.exe" ist ein generischer Hostprozessname für Dienste, die aus Dynamic-Link Libraries heraus ausgeführt werden. Die Datei "Svchost.exe" befindet sich im Ordner "%SystemRoot%\System32". Beim Starten überprüft "Svchost.exe" den auf Dienste bezogenen Abschnitt der Registrierung, um eine Liste von Diensten zusammenzustellen, die geladen werden müssen. Es können gleichzeitig mehrere Instanzen von "Svchost.exe" ausgeführt werden. Jede Svchost-Sitzung kann eine eigene Gruppe von Diensten enthalten, sodass in Abhängigkeit davon, wie und wo "Svchost.exe" gestartet wird, verschiedene Dienste ausgeführt werden können. Dies sorgt für eine bessere Kontrolle und ein einfacheres Debuggen.

Svchost.exe-Gruppen sind in folgendem Registrierungsschlüssel angegeben:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Svchost

Jeder Wert unter diesem Schlüssel repräsentiert eine separate Svchost-Gruppe und wird als separate Instanz angezeigt, wenn Sie aktive Prozesse einsehen. Alle Werte sind REG_MULTI_SZ-Werte. Sie enthalten die Dienste, die unter der jeweiligen Svchost-Gruppe ausgeführt werden. Jede Svchost-Gruppe kann einen oder mehrere Dienstnamen enthalten, die aus dem folgenden Registrierungsschlüssel, dessen Schlüssel Parameters einen Wert des Typs ServiceDLL beinhaltet, extrahiert werden.

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Service

5.3. Laufwerkbuchstaben ändern
1) Klicke auf Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Computerverwaltung. Klicke nun in dem sich neu geöffneten Fenster auf Datenspeicher > Datenträgerverwaltung.

2) Auf der rechten Seite siehst Du jetzt, alle Laufwerke des Computers. Klicke mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Laufwerk, und wähle aus dem Kontextmenü Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern.

3) Klicke in dem neuen Fenster auf "Ändern..", und wähle einen neuen Buchstaben für das Laufwerk aus. Abschließend noch alles mit "Ok" bestätigen.

4) Führe anschließend einen Neustart durch, damit die Änderungen wirksam werden.

5.4. Festplatte installieren
Q: Ich habe eine neue Festplatte an mein System angeschlossen. Im BIOS und in der Systemsteuerung wird sie auch angezeigt, aber im Explorer wird sie nicht aufgeführt und ich kann nicht darauf zugreifen?

Die FP (Festplatte) muss zuerst für den Betrieb unter Windows XP vorbereitet werden. Die entsprechenden Einstellungen kann man in der Datenträgerverwaltung vornehmen (Erstellen von Partitionen, Formatieren,...).

Systemsteuerung > Verwaltung > Computerverwaltung > Datenträgerverwaltung

5.5. Die ntoskrnl.exe wiederherstellen
Q: Wie geht das, welche Schritte muss ich durchführen?

Das Ändern des Bootscreens erfordert eine Modifizierung/das Ersetzen der ntoskrnl.exe. Wenn dabei etwas daneben geht, bootet XP nicht mehr.

Die originale ntoskrnl.exe wiederherstellen:

Zunächst einmal boote den Rechner von der CD. Bei Aufforderung drücke die Taste [R], um in die Wiederherstellungskonsole (WHK) zu gelangen. Jetzt muss in das Verzeichnis System32 gewechselt werden. Anschließend wird die Datei von der CD kopiert.

Befehle in dieser Reihenfolge eingeben:
1) cd Windows\system32
2) ren ntoskrnl.exe ntoskrnl.old (benennt die derzeitige Datei um)
3) expand x\i386\ntoskrnl.ex_ (x = der eigene CD-Romlaufwerksbuchstabe)
4) exit

Entferne die CD, und führe anschließend einen Neustart durch.

Hinweis: Alle Befehle mit [ENTER] bestätigen!

5.6. Befehlszeilenreferenz
Trotz der schönen und bunten XP Oberfläche, ergeben sich oftmals Situationen, die es erforderlich machen auf die GUI zu verzichten und die Operationen, die sonst mit einem Mausklick erledigt werden, durch manuelle Eingabe der Befehle zu ersetzen.

Dies ist vor allem dann notwendig, wenn mit der Wiederherstellungskonsole, oder im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung gearbeitet werden muss, da ein normales Starten des Systems nicht mehr möglich ist. Kennt ein User dann nicht zumindest die elementaren Befehle, bleibt meistens nur die zeitraubende Neuinstallation, obwohl das Problem unter Umständen, innerhalb von Minuten zu lösen gewesen wäre.

Start > Ausführen > hh.exe ms-its:c:\WINDOWS\Help\ntcmds.chm::/ntcmds.htm

Es erscheint auf dem Desktop ein Hilfe-Fenster mit ausführlichster Beschreibung aller Konsolenbefehle, mit Erklärung der Syntax, Auflistung der Parameter und abschließenden (einfachen) Beispielen.

Wichtige Befehle sind:
attrib
bootcfg
chdir (cd)
chkdsk
copy
del
dir
diskpart
expand
format
mkdir (md)
regsvr32
rmdir (rd)
set
sfc

5.7. XP-Startdiskette
Q: Wie kann ich eine Startdiskette erstellen, um im Falle einer fehlerhaften Startsequenz der Festplatte dennoch das System von Diskette starten zu können?

Zuerst wird eine leere Diskette unter XP formatiert (Start > Ausführen > cmd > format a: ). Danach werden die Dateien Ntldr und Ntdetect.com aus dem Verzeichnis \i386 der XP-CD, sowie die Datei boot.ini aus dem Root (z.B. C: ) auf die Diskette kopiert. Das System kann mit dieser Diskette nun gebootet werden.

5.8. DOS-Diskette
Q: Wie kann ich eine MS-DOS Startdiskette erstellen?

Die Diskette einlegen, Rechtsklick auf das Diskettenlaufwerk, im Kontextmenü formatieren wählen. Im neu geöffneten Fenster einen Haken bei "MS-DOS Startdiskette erstellen" setzen und den Format-Vorgang starten.

5.9. pagefile.sys / hiberfil.sys
Q: Auf meinem System finden sich zwei große Dateien, pagefile.sys und hiberfil.sys. Kann ich diese Dateien löschen?

Die Datei pagefile.sys ist die Auslagerungsdatei von XP. Wenn der RAM-Speicher auf Ihrem Computer begrenzt ist und sofort mehr davon benötigt wird, verwendet Windows Festplattenspeicher, um RAM zu simulieren. Dieser simulierte Speicher wird auch als "Virtueller Speicher" bezeichnet. Die Standardgröße für die Auslagerungsdatei des virtuellen Speichers (mit dem Namen Pagefile.sys), die während der Installation erstellt wird, ist 1,5 Mal die Menge an RAM, die installiert ist. Diese Systemdatei kann im laufenden Betrieb von XP nicht gelöscht werden. Will man auf die Auslagerungsdatei verzichten, kann man diese in der Systemsteuerung unter "System", "Erweitert", "Systemleistung" – "Einstellungen", Register "Erweitert", "Virtueller Arbeitsspeicher – Ändern" deaktivieren. Dazu das Laufwerk auswählen, welches die Auslagerungsdatei enthält, auf"„Ändern" klicken, "Keine Auslagerungsdatei" auswählen und mit "Festlegen" bestätigen. XP löscht darauf hin die Auslagerungsdatei (evtl. Neustart). Wird die Datei per Hand, z.B. im abgesicherten Modus gelöscht und die Option ist nicht deaktiviert, wird sie beim nächsten Systemstart automatisch wieder angelegt.

Die Datei hiberfil.sys ist die Auslagerungsdatei für den Ruhezustand (hibernate). Windows XP beinhaltet die integrierte Unterstützung des Ruhezustands (vom BS gesteuerter ACPI-S4-Schlafzustand). Im Ruhezustand wird der aktuelle Zustand des Computers komplett gespeichert und die Stromversorgung heruntergefahren. Der Computer scheint ausgeschaltet zu sein. Dies ist der Zustand mit der geringsten Stromzufuhr und gleichzeitiger Sicherheit vor Stromausfällen. Wenn der Betrieb aus dem Ruhezustand wiederaufgenommen wird, führt das BIOS den normalen POST-Test aus und liest die Ruhezustandsdatei hiberfil.sys aus, die erstellt wurde, um den aktuellen Zustand des Computers zu speichern. Will man auf den Ruhezustand verzichten und somit die Datei löschen, kann dieses Feature in der Systemsteuerung unter "Energieoptionen", Register "Ruhezustand", durch entfernen des Hakens bei "Ruhezustand verwenden" deaktiviert werden. Windows löscht daraufhin die Datei (evtl. Neustart).

5.10. 60 Hz "Bug"
Q: Ich erreiche bei Spielen nur 60 Hz Bildwiederholfrequenz, wieso?

SP1 installieren, oder folgende Bugfixes verwenden:

Kyro-Karten: Kyro Refresh Rate Fix
nVidia-Karten: NVRefreshTool
ATI-Karten: ATI RefreshFix

5.11. Tastenkombinationen für Windows XP
Q: Gibt es eine Seite, wo alle Tastenbefehle aufgeführt sind?

Tastenkombinationen:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;301583

5.12. Patches, Treiber, Raid und Service Pack 2 auf Boot CD Integrieren
Nun habe ich wieder etwas mehr Zeit und habe mir überlegt, die FAQ 1.1 nochmals zu überarbeiten. Nun habt ihr die Version 1.2 Final vor euch. Diese beinhaltet die Integration von Treibern und Software während der Installation von Windows XP Pro/Home und Volumenlizensen.

Nun ist alles Überarbeitet und Übersichtlicher gestaltet.

Ausführliche FAQ:
Patches, Treiber, Raid und Service Pack 2 auf Boot CD Integrieren
Die Seite wurde nicht gefunden.

5.13. Windows XP-Setup-Startdisketten
Die Startdisketten stehen zur Verfügung, um das Setup-Programm auf PCs auszuführen, die nicht von CD-ROM gestartet werden können.

Es gibt insgesamt 6 Windows XP-Startdisketten. Diese Disketten enthalten die Dateien und Treiber, die erforderlich sind, um auf das CD-ROM-Laufwerk zuzugreifen und den Installationsvorgang zu starten.

Erstellen der Startdisketten

Wenn Du die Startdisketten herunterlädst, so besteht der Download aus einer einzigen großen Programmdatei. Wenn Du nun die heruntergeladene Datei ausführst, werden die einzelnen Dateien extrahiert.

Du erhältst folgende Aufforderung:

Mit diesem Programm werden Setup-Startdisketten für Microsoft Windows XP erstellt. Sie benötigen 6 leere, formatierte HD-Disketten, um die Disketten zu erstellen.

Geben Sie das Diskettenlaufwerk an, auf dem die Startdisketten erstellt werden sollen.

Den Laufwerksbuchstaben für das Diskettenlaufwerk eingeben (normalerweise Laufwerk A).

Nach Eingabe des Laufwerkbuchstaben, wird folgende Aufforderung angezeigt:

Legen Sie eine Diskette in das Laufwerk Laufwerksbuchstabe ein: Diese Diskette wird die Windows XP-Setup-Startdiskette.

Drücken Sie eine beliebige Taste, um den Vorgang fortzusetzen.

Nach dem drücken einer beliebigen Taste, wird die heruntergeladene Datei extrahiert und die Dateien werden kopiert. Lege weitere leere Disketten ein, wenn Du dazu aufgefordert wirst, bis alle 6 Disketten erstellt sind.

Wenn der Vorgang unterbrochen wird, muss die heruntergeladene Programmdatei erneut ausführen, um alle sechs Disketten zu erstellen.

Hinweis: Jede Diskette mit der entsprechenden, vorgegebenen Nummer kennzeichnen. Disketten müssen während des Setup-Vorgangs in der richtigen Reihenfolge verwenden werden.

Verwenden der Startdisketten

Nachdem Du alle 6 Disketten erstellt hast, lege die erste Diskette in das Laufwerk ein, und führe einen Neustart durch. Beachte, dass der Computer so konfiguriert sein muss, dass er von Diskette gestartet wird. In manchen Fällen muss dazu die BIOS-Einstellung geändert werden.

Der Setup-Vorgang beginnt. Lege die nächste Diskette ein, wenn Du dazu aufgefordert wirst. Beachte, dass Du die Windows XP-CD-ROM benötigst, um den Setup-Vorgang abzuschließen.

Folgende Versionen der Startdisketten sind verfügbar:
Windows XP Home Edition
Windows XP Professional

Windows XP Service Pack 1 (SP1)

Windows XP SP1 Home Edition
Windows XP SP1 Professional

Alle Windows XP-CDs, die SP1 enthalten, tragen die entsprechende Aufschrift.

Windows XP Service Pack2 (SP2)

Windows XP SP2 Home-Edition
Windows XP SP2 Professional

Alle Windows XP-CDs, die SP2 enthalten, tragen die entsprechende Aufschrift.

5.14. Gruppenbildung in der Taskleiste abschalten
Windows XP fasst automatisch Programme zu Gruppen zusammen. Wenn Du mehrere Instanzen im Internet Explorer geöffnet hast, wird eine Gruppe in der Taskleiste angelegt.

Dies lässt sich wie folgt abschalten:

Möglichkeit 1
Klicke mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wähle "Eigenschaften". In dem nun offenen Fenster entferne das Häkchen vor "Ähnliche Elemente gruppieren".

Möglichkeit 2 (Registrierdatenbank)
Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\A dvanced

Suche in der rechten Fensterhälfte den Eintrag "TaskbarGlomming", und weise den Wert 0 (Null) zu.

Beim Wert 1 wird die Gruppenbildung wieder eingeschaltet.

6. Netzwerk und Internet

6.0. Eingeschränkte Bandbreite aufheben (XP Pro)
Q: Wie kann ich die Bandbreitenbeschränkung aufheben?

In diversen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Newsgroups wurde die Behauptung aufgestellt, dass Windows XP immer 20 Prozent der verfügbaren Bandbreite für QoS reserviert. Dies ist nicht der Fall.

Erweiterungen und Verhalten von QoS in Windows XP:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;316666

Grundsätzlich steht die gesamte Bandbreite zur Verfügung. Wenn eine Applikation den QoS-Dienst nutzt, kann die reservierte Bandbreite vorgemerkt werden. Solange die Applikation aber keine Daten anfordert oder sendet, steht weiter die gesamte Bandbreite zur Verfügung. Erst wenn die Applikation Daten fordert, bekommt sie z.B. 20 Prozent der Bandbreite. Man hat demnach durch das Editieren der Administrativen Vorlage für Netzwerke "Reservierbare Bandbreite einschränken" keine schnellere Internetverbindung.

Start -> Einstellungen -> gpedit.msc
Gruppenrichtlinie > Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > QoS-Paketplaner

6.1. Mehrere Downloads auf einmal
Durch die Anhebung einiger Werte kann man mehrere Websites laden, was nicht nur einen schnelleren Seitenaufbau bedeuten kann, sondern man kann auch mehrere Downloads zur gleichen Zeit vornehmen.

In der Praxis hat sich ein Wert von 8 bewährt.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings

Suche die Einträge MaxConnectionsPer1_0Server und MaxConnectionsPerServer. Durch einen Doppelklick auf diese Einträge, kannst Du die Werte erhöhen.

Hinweis: Sind diese Einträge nicht vorhanden, dann über einen Rechtsklick als neuen DWORD-Wert erstellen.

6.2. Cookies und temporäre Dateien automatisch löschen
Lege erst einmal unter Systemsteuerung >System >Erweitert >Umgebungsvariablen alle Temp-Einträge nach c:\temp.

Anschließend unter Systemsteuerung > Internetoptionen > Temporäre Internetdateien > Einstellungen > Ordner verschieben....., ebenfalls nach c:\temp verschieben.

Mit dem Editor folgende Batchdatei erstellen:

@echo off
del /f/s/q c:\temp

Benenne sie z.B. "säubern.bat", und erstelle eine Verknüpfung auf dem Desktop.

Nun reicht ein Klick, und Cookies/Temporäre Dateien sind weg.

Du kannst über > Start > Zubehör > Systemprogramme > geplante Tasks, das ganze automatisieren.

6.3. Bilder nur als Bitmaps zu speichern
Q: Weshalb kann ich Bilder nur noch als Bitmaps abspeichern?

Lösche die Temporären Internetdateien (Cache) komplett.
("Extras", "Internetoptionen", Register "Allgemein", "Dateien löschen")

6.4. Skriptdebugging deaktivieren
Q: Der IE stürzt bei manchen Seiten mit der Fehlermeldung ab?

"Es ist ein Laufzeitfehler aufgetreten.
Soll der Debugmodus gestartet werden?
Zeile 87 Fehler Objekt erwartet"

Extras > Internetoptionen > Erweitert > "Scriptdebugging deaktivieren" - Haken setzen.
Extras > Internetoptionen > Erweitert > "Scriptfehler anzeigen" - Haken entfernen.

6.5. Probleme mit Links
Q: Wenn ich im IE einen Link anklicke, öffnet sich ein neues Fenster, aber die Seite wird nicht geladen / wenn ich einen Link mit der rechten Maustaste in einem neuen Fenster öffnen will, wird zwar das Fenster geöffnet, aber die Seite nicht geladen?

Eine oder mehrere DLL-Dateien des IE sind nicht registriert.

Zum Registrieren der dll’s so vorgehen:
Start -> Ausführen -> regsvr32 urlmon.dll (Ok).

Falls es immer noch nicht funktioniert, Vorgang wiederholen:
actxprxy.dll
shdocvw.dll

6.6. Seiten werden nicht angezeigt
Q: Es werden keine Seiten mehr angezeigt?

Unter "Extras" > "Internetoptionen" > "Allgemein" > "Cookies löschen" > "Dateien löschen" und "Verlauf leeren" auswählen.

6.7. IE Neuinstallation
Q: Wie kann ich den IE6 neu installieren?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Active Setup\Installed Components\
{89820200-ECBD-11cf-8B85-00AA005B4383}

Suche den Eintrag IsInstalled, und setze den Wert auf 0 (Null).

Danach ist es möglich den IE6 neu zu installieren. Dazu muss allerdings das Paket erst von Microsoft heruntergeladen werden.

Download: ie6setup.exe

Speichere anschließend die Datei in ein aussagekräftiges Verzeichnis, wie z.B. C:\IE6_Setup.

Start > Ausführen
C:\IE6_Setup\ie6setup.exe" /c:"ie6wzd.exe /d /s:""#E" (mit Anführungszeichen)

Direkt nach der Eingabe startet der herkömmliche Installationsassistent.

6.8. Probleme mit dem Netzwerk
Nachfolgend findet Ihr eine kurze Checkliste und auch einige Links, die bei Problemen mit dem Vernetzen mehrerer PCs helfen sollen.

(Netzwerkumgebung - Eigenschaften):

Verkabelung korrekt.

Verbindungstyp der Netzwerkkarte richtig konfiguriert (Coax, BNC, ...) - die automatische Erkennung funktioniert nicht bei allen Karten zuverlässig.

Arbeitsgruppe identisch (kurz, ohne Sonder- und Leerzeichen).

Rechnernamen eindeutig (kurz, ohne Sonder- und Leerzeichen).

Client für MS-Netzwerk installiert.

Primäre Anmeldung = Client für Microsoft-Netzwerke.

TCP/IP installiert.

Datei- u. Druckerfreigabe installiert.

"Anderen Benutzern soll der Zugriff..." unter Datei- u. Druckerfreigabe aktiviert.

IP-Adresse = 192.168.0.1 & 192.168.0.2
(192.168.x.y -- x=0 bis 254, y=1 bis 254).

Subnet Mask = 255.255.255.0

Auf jedem Rechner mind. ein Ordner oder Laufwerk freigegeben.

Freigabenamen ohne Sonder- und Leerzeichen und nicht länger als zwölf Zeichen.

Die Windows-Anmeldung beim Starten nicht abbrechen.

Name und Kennwort des Benutzers auf beiden Rechnern identisch.

Einträge in der Datei %windir%\system32\drivers\etc\HOSTS (nicht LMHOSTS.SAM):

127.0.0.1 localhost
192.168.0.1 pc1
192.168.0.2 pc2

Die Einträge in jeder Zeile sollen mit Leerzeichen voneinander getrennt sein. Die letzte Zeile soll mit <ENTER> (bzw. CRLF) abgeschlossen sein.

Funktionieren (im DOS-Fenster)
"ping 192.168.0.1" und "ping 192.168.0.2"?

Funktionieren (im DOS-Fenster)
"ping pc1" und "ping pc2"?

Beachte bitte, dass es mehrere Minuten dauern kann, bis die Rechner sich in der Netzwerkumgebung "sehen" (PING sollte allerdings sofort funktionieren). Betätige einfach im Ordner Netzwerkumgebung öfter die F5-Taste (Aktualisieren), suche den fehlenden PC über "Start" - "Suchen" - "Computer", oder verwende "Start" - "Ausführen" - \\pcname, um die Suche abzukürzen.

Das Netzwerk kann nicht durchsucht werden, wenn Sie auf Netzwerkumgebung klicken:
http://support.microsoft.com/default...%3Bde%3BD44220

Requirements to Browse Network with Windows 95-98-Me Dial-Up Networking Client:
http://support.microsoft.com/?id=kb;en-us;q183368

Troubleshooting Browsing with client for Microsoft Networks:
http://support.microsoft.com/?id=kb;en-us;q134304

Unable to Browse the Network clicking Network Neighborhood:
http://support.microsoft.com/?id=kb;en-us;Q260214

How to Troubleshoot Basic TCP-IP problems:
http://support.microsoft.com/?id=kb;en-us;q169790

How to Remove and Reinstall Dial-Up Networking and TCP-IP Files:
http://support.microsoft.com/?id=kb;en-us;q181599

Netzwerk:
http.//www.windows-netzwerke.de
http://www.netzwerkseite.de
http://www.mdiedrich.de
http://www.win-netzwerk.de

DSL:
http://adsl-support.de
http;//www.dsl-user.de
http://www.dsl-hilfe.de

RASPPPoE (Ersatz für T-Online DSL-Treiber):
http://user.cs.tu-berlin.de/~normanb

Screenshots einiger Netzwerkeinstellungen:
http://home.arcor.de/akaestner/w98konf-ne1.html

6.9. IP-Adresse herausfinden
Q: Wie kann ich meine IP-Adresse herausfinden?

Start > Ausführen > cmd > ipconfig bzw. ipconfig /all

Alternative Seiten:
http://www.whatismyip.com
http://www.ipcheck.de

Die hier angezeigte Adresse, ist die im Internet sichtbare IP, falls ein Proxy verwendet wird, wird natürlich die Proxy-IP angezeigt.

6.10. Nachrichtendienst
Der Systemdienst "Nachrichtendienst", der zur Übermittlung von Nachrichten und Warnmeldungen in einem lokalen Netzwerk gedacht ist, wir immer häufiger für Werbung und Spam durch externe Anbieter missbraucht. Die Urheber dieser dubiosen Meldungen, machen sich dabei das Aussehen des Pop-Up-Fensters zu nutze, um beim Benutzer den Eindruck einer offiziellen und wichtigen Systemmeldung zu vermitteln. Hier die Anleitung zum Deaktivieren des Nachrichtendienstes.

Anleitung, inkl. Bilder und Möglichkeiten zur temporären Deaktivierung und alternative Möglichkeiten:

Thema: Nachrichtendienst

Kurzfassung:
Start > Ausführen > services.msc > Doppelklick auf "Nachrichtendienst" > "Beenden" > "Starttyp" auf "Deaktiviert" setzen.

6.11. Firewall in Windows XP aktivieren/deaktivieren
Microsoft XP stellt mit der Internetverbindungsfirewall ein Feature zur Gewährleistung der Sicherheit im Internet bereit. Dieses Feature wurde für Heimanwender, zur Verwendung in kleinen Unternehmen konzipiert, und stellt eine Möglichkeit zum Schutz von Computern dar, die direkt mit dem Internet verbunden sind. Dieses Feature ist für LAN- oder DFÜ-Verbindungen verfügbar. Außerdem verhindert es das Scannen von Anschlüssen und Ressourcen (Datei- und Druckerfreigaben) durch externe Quellen.

Aktivieren der Internetverbindungsfirewall

Der Internetverbindungsfirewall ist dann nützlich, wenn eine DFÜ-Verbindung geschützt werden soll, wenn Sie sich direkt bei einem Internetdienstanbieter einwählen, oder wenn eine LAN-Verbindung geschützt werden soll, die über eine ADSL-Schnittstelle oder über ein Kabelmodem mit dem Internet verbunden ist. Darüber hinaus kann mithilfe des Internetverbindungsfirewalls auch die gemeinsam genutzte Internetverbindung eines Hostcomputers geschützt werden.

"Internetverbindungsfirewall" mithilfe des Netzwerkinstallations-Assistenten aktivieren:

1) Starten den Netzwerkinstallations-Assistenten. Zeige dazu auf Systemsteuerung, doppelklicke auf Netzwerk- und Internetverbindungen, und klicke anschließend auf Heimnetzwerk bzw. kleines Büronetzwerk einrichten oder ändern.

2) Die Internetverbindungsfirewall wird aktiviert, wenn Du im Assistenten eine Verbindung wählst, die anzeigt, dass der Computer über eine direkte Verbindung mit dem Internet verfügt.

"Internetverbindungsfirewall" für eine Verbindung manuell konfigurieren:

1) Doppelklicke in der Systemsteuerung auf Netzwerk- und Internetverbindungen, und klicke anschließend auf Netzwerkverbindungen.

2) Klicke mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, für die Du die Firewall aktivieren möchtest, und klicke dann auf Eigenschaften.

3) Auf der Registerkarte Erweitert aktiviere das Kontrollkästchen Diesen Computer und das Netzwerk schützen.

4) Wenn Du die Firewall für bestimmte Anwendungen und Dienste öffnen möchtest, musst Du diese angeben, indem Du auf die Schaltfläche Einstellungen klickst, und anschließend die Programme, Protokolle und Dienste auswählst, die bei dieser Firewall-Konfiguration aktiviert sein sollen.

Deaktivieren der Internetverbindungsfirewall

1) Doppelklicke in der Systemsteuerung auf Netzwerk- und Internetverbindungen, und klicke anschließend auf Netzwerkverbindungen.

2) Klicke mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, für die Du die Firewall deaktivieren möchtest, und klicke dann auf Eigenschaften.

3) Auf der Registerkarte Erweitert deaktiviere das Kontrollkästchen Diesen Computer und das Netzwerk schützen.

6.12. Browser-Hijacking
Das Entführen auf nicht gewünschte Internetseiten ist nicht neu. Zweifelhafte Berühmtheit erlangt hierbei die "Suchmaschine" Cool Web Search. Die hinter diesem Webangebot stehende Firma "Coolwebsearch" verbreitet immer neue Varianten trojanischer Pferde, mit dem Zweck den Surfer auf die eigene Seite umzuleiten.

Chronologische Auflistung bisher bekannter Varianten:
http://www.spywareinfo.com/~merijn/cwschronicles.html

Dieses Hijacking nutzt eine Sicherheitslücke in veralteten Versionen der Virtual Machine von Microsoft aus. Deshalb ist auch nur der Internet Explorer von Microsoft betroffen.

Wechsel zu Java von Sun:
http://java.com/de/

Wichtig: Das Betriebssystem regelmäßig updaten.

Alternative Browser:
Mozilla
Firefox
Opera

Anwendbare Programme:
Spybot-Search&Destroy
Ad-aware
Spoonweg
CWShredder
HijackThis

Browser-Hijacking FAQ:
http://www.browser-hijacking.de.vu

Nähere Auskünfte und Anweisungen zu wie z.B. was Fixen, erhältst Du im Forum "Viren, Trojaner, Würmer, etc."

6.13. Ein kleines Netzwerk mit Windows XP Home Edition aufbauen
Teil 1:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;813936

Teil 2:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;813937

Teil 3:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;813938

Teil 4:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;813939

Teil 5:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;813940

Teil 6:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;814003

Teil 7:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;814004

Teil 8:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;DE;814005

6.14. IE hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden. (Mshtml.dll)
Beim surfen mit dem MS Internet Explorer im Internet, wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:

IE hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden. Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.

Klicke auf die Verknüpfung "hier klicken" am unteren Rand, falls die Fehlermeldung noch angezeigt wird und Du noch den Fehlerbericht einsehen möchtest. Hier siehst Du dann Fehlerinformationen, die den folgenden ähneln:

AppName
iexplore.exe

AppVer
6.0.2800.1037

ModName
mshtml.dll

ModVer
6.0.2800.1050

Offset
001f19c7

Dieses Verhalten kann durch eine ältere Datei verursacht werden, die aus einer Betaversion von Microsoft Windows XP und den Internet Explorer 6 Public Preview-Versionen stammt. Die beschriebenen Probleme können auftreten, wenn Du von einer Betaversion von Windows XP oder der Internet Explorer 6 Public Preview-Version aus aktualisiert hst, oder diese Versionen immer noch auf Ihrem Computer ausgeführt werden.

Lösung:

Smarttags-Unterstützung für Internet Explorer entfernen

1. Schließe alle geöffneten Internet Explorer-Fenster.
2. Starte in der Systemsteuerung das Tool Software.
3.Klicke auf Smart tags support for Microsoft Internet Explorer und danach auf Ändern/Entfernen (oder auf Hinzufügen/Entfernen).

Smarttags in Internet Explorer deaktivieren

1. Starte Internet Explorer.
2. Klicke im Menü Extras auf Internetoptionen.
3. Deaktiviere auf der Registerkarte Erweitert das Kontrollkästchen Enable smart tags.
4. Klicke auf OK, und starte danach Internet Explorer neu.

Windows XP Beta und die Internet Explorer 6 Public Preview-Versionen sind Betasoftware, die zu Testzwecken und zum Sammeln von Feedback verteilt wurden.

6.15. Keine Nachfrage beim Download
Q: Wenn ich Dateien herunterlade, so öffnen sie sich nach dem Download von selbst. Ich kann keinen Ordner mehr auswählen, wo die Datei gespeichert werden sollen. Sie werden automatisch im Temp Ordner gespeichert. Was kann ich tun, damit ich wieder gefragt werde wo es gespeichert werden soll?

Du musst einfach die entsprechende Option wieder aktivieren.

Explorer
Extras
Ordneroptionen
Dateitypen

Suche den entsprechenden Dateityp (z.b. Zip), und setze unter Eigenschaften (Erweitert) bei "Öffnen nach dem Download bestätigen" einen Haken.
 
7. Sicherheit

7.0. Kennwortrücksetzdiskette
Q: Wie kann ich eine "Kennwortrücksetzdiskette" erstellen?

Informationen zur Erstellung einer Kennwortrücksetzdiskette:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;305478
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;306214

7.1. Administrator-Passwort vergessen
Q: Ich habe das Administrator-Passwort oder ein anderes Passwort vergessen und kann nicht mehr auf mein System zugreifen. Welche Möglichkeiten bestehen?

Die Passwörter sind in der SAM-Datei gespeichert. Wird diese Datei gelöscht, so kann man sich beim nächsten Neustart als Administrator ohne Passwort anmelden.

Dabei gehen allerdings auch alle Benutzerkonten auf dem Rechner verloren!

Die Löschung wird von einem ‚Fremdsystem aus durchgeführt:
Ist Windows XP auf einer FAT-16/32 Partition installiert, wird von Win98/Me Diskette/CD gebootet und die Datei mit dem Befehl del c:\windows\system32\config\sam gelöscht.

Hinweis: %windir% und Laufwerk sind entsprechend anzupassen, z.B. d:\winxp.

Ist XP auf einer NTFS-Partition installiert, kann von einer normalen DOS-Umgebung nicht auf das Dateisystem zugegriffen werden. Mit Zusatztools wie "NTFSDOS-Pro" kann man mit DOS auf das NTFS-Filesystem zugreifen und die Datei wie oben beschrieben löschen. Allerdings ist nur die (in diesem Fall) nutzlose Read-Only Version Freeware, die Vollversion mit Lese-/Schreibzugriff kostet viel Geld.

Link zu NTFSDOS-Pro:
http://www.sysinternals.com/ntw2k/fr...fsdospro.shtml

Eine kostenlose Alternative dazu stellt Windows PE dar:
http://www.chip.de/downloads/c_downloads_11314512.html

Sollte ein zweites Betriebsystem installiert sein, kann die SAM auch direkt von diesem aus gelöscht werden (bei 98/Me wieder nur mit Zusatztool, und nicht kostenlos).

7.2. Kein Zugriff auf "Eigene Dateien" nach Neuinstallation
Q: Ich habe XP ein zweites Mal installiert (Ich habe XP neu auf einer zweiten Platte installiert). Jetzt habe ich keinen Zugriff mehr auf meine alten "Eigenen Dateien". Wie kann ich wieder auf die Daten zugreifen?

Zuerst unter "Ordneroptionen" den Haken bei "Einfache Dateifreigabe verwenden" entfernen. Danach einen Rechtsklick auf den "gesperrten" Ordner durchführen. Im Kontextmenü "Eigenschaften" wählen, Register Sicherheit auswählen, Erweitert anklicken, Register Besitzer auswählen, bei 'Besitzer ändern auf' Deinen aktuellen Namen auswählen, Haken bei "Besitzer der Objekte und..." setzen und schließlich auf "Übernehmen" klicken.

Ist dies nicht möglich, kann es helfen im abgesicherten Modus (beim booten F8 drücken) zu starten und die Dateien wie oben beschrieben auf den "Administrator" zu übertragen. Nach einen anschließenden Neustart (normaler Modus), kann versucht werden die Dateien vom "Administrator" zu übernehmen.

7.3. Individuelle Benutzerrechte unter XP Home
Im Gegensatz zu XP Pro und Win 2000 bietet XP Home zunächst keine Möglichkeit, Benutzern bestimmte Rechte auf Dateien und Verzeichnisse zuzuweisen oder zu entziehen, da das Register "Sicherheit" im Eigenschaftsdialog von Dateien oder Verzeichnissen nicht angezeigt wird.

Abhilfe:
Einfach im Abgesicherten Modus starten und als Benutzer mit Administratorrechten anmelden. Die Registerkarte "Sicherheit" wird in dieser Betriebsart angezeigt, so dass individuelle Zugriffsrechte vergeben werden können.

Man kann die Benutzerrechte auch ohne Neustart in den abgesicherten Modus ändern. Dazu öffnet man die Eingabeaufforderung (Start - Ausführen: cmd) und benutzt den Befehl CACLS.

Hier die Syntax:
CACLS Dateiname [/T] [/E] [/C] [/G Benutzer:Zugriff] [/R Benutzer [...]]
[/P Benutzer:Zugriff [...]] [/D Benutzer [...]]
Dateiname ACLs für angegebene Datei anzeigen.
/T ACLs der angegebenen Datei im aktuellen Verzeichnis
und allen Unterverzeichnissen ändern.
/E ACL bearbeiten anstatt sie zu ersetzen.
/C Ändern der ACLs bei Zugriffsverletzung fortsetzen.
/G Benutzer:Zugriff Angegebene Zugriffsarten zulassen.
Zugriff kann sein: R Lesen
W Schreiben
C Ändern (Schreiben)
F Vollzugriff
/R Benutzer Zugriffsrechte des Benutzers aufheben (gültig mit /E).
/P Benutzer:Zugriff Zugriffsrechte des Benutzers ersetzen.
Zugriff kann sein: N Kein
R Lesen
W Schreiben
C Ändern (Schreiben)
F Vollzugriff
/D Benutzer Zugriff für Benutzer verweigern.
Platzhalterzeichen (Wildcards) werden für "Dateiname" unterstützt.
Mehrere Benutzer können in einem Befehl angegeben werden.

Abkürzungen:
CI - Containervererbung.
Der ACE-Eintrag wird von Verzeichnissen geerbt.
OI - Objektvererbung.
Der ACE-Eintrag wird von Dateien geerbt.
IO - Nur vererben.
Der ACE-Eintrag bezieht sich nicht auf die aktuelle Datei/das aktuelle Verzeichnis.

7.4. Festlegen, Einsehen, Ändern und Löschen - Datei/Ordnerberechtigungen
In Windows XP können Berechtigungen für Dateien oder Ordner festgelegt werden, die sich auf Volumes mit dem NTFS-Dateisystem befinden.

Berechtigungen für Dateien und Ordner

Mögliche Berechtigungsstufen für Dateien und Ordner sind Vollzugriff, Ändern, Lesen und Ausführen, Ordnerinhalt auflisten, Lesen und Schreiben.

Anmerkung: Hierbei wird davon ausgegangen, dass Windows XP innerhalb einer Domäne einsetzt wird. Die vereinfachte Freigabe ist in Windows XP standardmäßig aktiviert.

Festlegen, Einsehen, Ändern und Löschen von Datei/Ordnerberechtigungen

Datei- und Ordnerberechtigungen festzulegen, einsehen, ändern oder löschen:

1) Klicke auf Start und auf Arbeitsplatz. Gehe dann zu der Datei bzw. zu dem Ordner, für die/den Du Berechtigungen festlegen möchtest.

2) Klicke mit der rechten Maustaste auf die Datei oder den Ordner > Eigenschaften, und klicke dann auf die Registerkarte Sicherheit.

Falls die Registerkarte Sicherheit nicht verfügbar ist, bitte Abschnitt Problembehandlung lesen.

3) Führen einen der folgenden Schritte aus:

*

Um Berechtigungen für Gruppen oder Benutzer festzulegen, die im Feld Gruppen- oder Benutzernamen nicht aufgeführt sind, klicke auf Hinzufügen, gebe den Namen der Gruppe/des Benutzers ein, für die/den Du Berechtigungen festlegen möchtest, und klicke auf OK.

*

Um die Berechtigungen für bereits existierende Gruppen oder Benutzer zu ändern oder zu löschen, klicke auf den betreffenden Namen.

4) Führe einen der folgenden Schritte aus:

*

Um eine Berechtigung zu erteilen oder auch zu verweigern, aktiviere entweder das Kontrollkästchen "Zulassen" oder etwa das Kontrollkästchen "Verweigern" im Feld Berechtigungen für Benutzer oder Gruppe.

*

Um eine Gruppe/einen Benutzer aus dem Feld Gruppen- oder Benutzernamen zu entfernen, klicke auf Entfernen.

Falls Du nicht an eine Domäne angeschlossen bist, aber trotzdem das Register Sicherheit einsehen möchtest:

1) Klicke auf Start und danach auf Systemsteuerung.

2) Klicke auf Darstellung und Designs und danach auf Ordneroptionen.

3) Klicke auf die Registerkarte Ansicht und deaktiviere das Kontrollkästchen Einfache Dateifreigabe verwenden (empfohlen) im Feld Erweiterte Einstellungen.

Hinweise:

*

Berechtigungen können nur auf Laufwerken festlegt werden, die für Verwendung des NTFS-Dateisystems formatiert sind.

*

Um Berechtigungen ändern zu dürfen, musst Du der Besitzer sein oder aber vom Besitzer die Berechtigung erteilt bekommen haben, Berechtigungen zu ändern.

*

Für die Gruppe Jeder gilt nicht die Berechtigung Anonymous-Anmeldung.

*

Gruppen oder Benutzer mit der Berechtigungsstufe Vollzugriff für einen Ordner können Dateien oder Unterordner in diesem Ordner löschen. Dies gilt unabhängig von den Berechtigungen, die zum Schutz der Dateien und Unterordner festgelegt worden sind.

*

Wenn Du neue Benutzer oder Gruppen hinzufügst, gelten für diese standardmäßig die Berechtigungen Lesen und Ausführen, Ordnerinhalt auflisten und Lesen.

Auswirkungen auf Datei- und Ordnerberechtigungen

Nachdem Berechtigungen für einen übergeordneten Ordner festgelegt wurden, erben in diesem Ordner erstellte neue Dateien und Unterordner diese Berechtigungen. Falls Du nicht möchtest, dass die Dateien und Ordner Berechtigungen erben, klicke bitte im Feld Übernehmen für auf Nur diesen Ordner, wenn Du spezielle Berechtigungen für den übergeordneten Ordner festlegst. Wenn Du nur für bestimmte Dateien oder Unterordner verhindern möchtest, dass diese Berechtigungen erben, klicke mit der rechten Maustaste auf die Datei oder den Unterordner, klicke auf Eigenschaften, auf die Registerkarte Sicherheit und auf Erweitert. Deaktiviere dann das Kontrollkästchen Berechtigungen übergeordneter Objekte auf untergeordnete Objekte, sofern anwendbar, vererben. Diese mit den hier definierten Einträgen mit einbeziehen.

Wenn die Kontrollkästchen nicht verfügbar sind, haben die Datei oder der Ordner die Berechtigungen vom übergeordneten Ordner geerbt.

Drei Wege, auf denen geerbte Berechtigungen geändert werden können:

*

Die gewünschten Änderungen für den übergeordneten Ordner vornehmen, so dass die Dateien oder Ordner dessen Berechtigungen erben.

*

Klicke auf die gegenteilige Berechtigung (Zulassen oder Verweigern), um die geerbte Berechtigung zu überschreiben.

*

Deaktiviere das Kontrollkästchen Berechtigungen übergeordneter Objekte auf untergeordnete Objekte, sofern anwendbar, vererben. Diese mit den hier definierten Einträgen mit einbeziehen. Wenn Du dies ausführst, kannst Du Änderungen an den Berechtigungen vornehmen oder den Benutzer bzw. die Gruppe aus der Berechtigungsliste löschen. Die Datei/der Ordner erben jedoch nicht die Berechtigungen des übergeordneten Ordners.

In den meisten Fällen überschreibt die Option Verweigern die Option Zulassen, sofern nicht ein Ordner widersprüchliche Einstellungen von den verschiedenen übergeordneten Ordnern geerbt hat.

Wenn die Einstellungen Verweigern und Zulassen verwendet werden, bitte folgendes beachten:

*

Berechtigungen des Typs Zulassen wirken kumulativ.

*

Berechtigungen des Typs Verweigern überschreiben Berechtigungen des Typs Zulassen.

Vererbbare Berechtigungen werden nur von untergeordneten Objekten geerbt. Wenn Du Berechtigungen für das übergeordnete Objekt festlegst, kannst Du dies mithilfe der Einstellung im Feld Übernehmen für entscheiden, ob Ordner oder Unterordner diese erben können.

Einsehen der effektiven Berechtigungen für Dateien und Ordner

Um die effektiven Berechtigungen für Dateien und Ordner einzusehen:

1) Klicke auf Start, zeige auf Alle Programme, zeige auf Zubehör, und klicken dann auf Windows-Explorer.

2) Gehe zu der Datei oder dem Ordner, für die/den Du die effektiven Berechtigungen ansehen möchtest.

3) Klicke mit der rechten Maustaste auf die Datei/den Ordner, auf Eigenschaften, und klicke dann auf die Registerkarte Sicherheit.

4) Klicke auf Erweitert und dann auf die Registerkarte Effektive Berechtigungen.

5) Klicke auf Auswählen.

6) Gebe in das Feld Name den Namen eines Benutzers oder einer Gruppe ein. Klicke danach auf OK.

Hinweise:

*

Bei der Berechnung werden die folgenden Einstellungen für Sicherheitsbezeichner nicht verwendet.

Anonymous-Anmeldung
Authentifizierte Benutzer
Batch
Erstellergruppe
Ersteller-Besitzer
DFÜ
Domänencontroller der Organisation
Netzwerk
Jeder
Eingeschränkter Zugriff
Proxy
Dienst
Selbst
System
Terminalserverbenutzer

Diese Einstellungen werden z.B. verwendet, wenn ein Benutzer einen Remotezugriff auf eine Datei versucht.

*

Die Registerkarte Effektive Berechtigungen zeigt Informationen an, die auf der Basis der Einträge für effektive Berechtigungen berechnet werden. Die auf dieser Seite angezeigten Informationen sind daher schreibgeschützt.

Verwaltung freigegebener Ordner - Computerverwaltung

Mit dem Dienstprogramm "Computerverwaltung" kannst Du die Sicherheitseinstellungen für Dateien und Ordner auf einfache Weise verwalten und einsehen.

Für weitere Informationen zu Sicherheit und Berechtigungen klicke in der Symbolleiste Computerverwaltung auf Hilfe.

Das Dienstprogramm "Computerverwaltung" starten:

1) Klicke auf Start, auf Systemsteuerung und dann auf Verwaltung.

2) Klicke auf Computerverwaltung und danach auf Freigegebene Ordner.

3) Klicke doppelt auf Freigaben, um sich eine Liste der freigegebenen Ordner anzeigen zu lassen. Beachten, dass für jedes freigegebene Volume auf dem PC ein Dollarzeichen ($) nach dem Namen der Freigabe angezeigt wird. Bei diesen Freigaben handelt es sich um versteckte, administrative Freigaben - können nicht geändert werden.

4) Klicke doppelt auf einen freigegebenen Ordner, um dessen Sicherheitseinstellungen einzusehen.

Problembehandlung

Falls die Registerkarte Sicherheit nicht verfügbar ist, und keine Berechtigungen für Benutzer und Gruppen konfiguriert werden können:

*

Befinden sich die Dateien oder Ordner, für die Du Berechtigungen konfigurieren möchtest, nicht auf einem mit dem NTFS-Dateisystem formatierten Laufwerk.

*

Die einfache Freigabe ist in Windows XP standardmäßig aktiviert - sofern nicht einer Domäne angeschlossen. Um dieses Verhalten zu umgehen deaktiviere bitte die Funktion "Einfache Freigabe".

8. Probleme beim Systemstart/Herunterfahren

8.0. Pause beim Systemstart
Q: Ich verwende DSL. XP legt beim Systemstart eine Pause von einer Minute ein, bevor ich zu arbeiten beginnen kann.

Das Problem wird dadurch gelöst, dass man die Bindung der Netzwerkkarte, mit der die DSL-Verbindung hergestellt wird, an das TCP/IP Protokoll aufhebt.

Dazu in der Systemsteuerung die Netzwerkverbindungen öffnen und unter "LAN und Hochgeschwindigkeitsinternet" die Eigenschaften der entsprechenden LAN-Verbindung, durch einen Rechtsklick auf die Verbindung > Eigenschaften öffnen. Unter dem Register "Allgemein" nun einfach den Haken bei "Internetprotokoll (TCP/IP)" entfernen.

Weitere Informationen:
http://www.windows-tweaks.info/html/dsl1problem.html

8.1. Langer Bootvorgang
Q: Windows XP braucht lange zum Booten?

XP sucht beim Systemstart nach Netzwerkordnern und Netzwerkdruckern. Dadurch kann sich die Bootzeit erheblich verlängern.

Die automatische Suche kann unter Explorer > Extras > Ordneroptionen > Register "Ansicht" deaktiviert werden. Dazu den Haken bei "Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen" entfernen.

8.2. Windows XP reagiert auf der Willkommensseite nicht mehr
Wenn man Windows XP neu startet und die Willkommensseite angezeigt wird, kann es passieren, dass der Computer eventuell nicht mehr reagiert. Will man Windows XP jetzt mit Hilfe der F8-Taste neu starten, erhält man möglicherweise folgende Meldungen:

Neustart des Systems fortsetzen.
Der Neustart des Systems wurde unterbrochen.
Wiederherstellungsdaten löschen und mit dem Startmenü des Systems fortsetzen.

Dieses Problem kann auftreten, wenn der Computer in den Ruhezustandsmodus gelangt und auf einen beschädigten Speicherauszug zugreift.

Um dieses Problem zu beheben, wählt man die Option Wiederherstellungsdaten löschen und mit dem Startmenü des Systems fortsetzen, wodurch der Computer einen normalen Neustart ausführt und kein Wiederherstellungsprozess durchgeführt werden muss, während sich der Computer im Ruhezustand befindet.

8.3. Shutdown / Reboot-Probleme
Oftmals treten beim Herunterfahren des Systems Fehler auf. Einige Rechner schalten sich nicht automatisch ab und nerven den Benutzer mit dem Info-Screen: „Sie können den Computer jetzt ausschalten“. Andere Systeme führen die Aktion „beenden“ gar nicht aus, booten stattdessen neu, oder hängen sich beim Herunterfahren auf. Für diese Probleme können falsche Einstellungen oder eingebaute Hardware verantwortlich sein.

Hier ein paar einfache Lösungsansätze:

1) Bekannte Hardware Probleme

a) Mainboard wurde nicht richtig erkannt.
Bei älteren Mainboards kann es vorkommen, dass die Energieverwaltung nicht korrekt erkannt wird und dies zu den beschriebenen Problemen führt. Hier kann meistens ein BIOS-Update (Homepage des MB-Herstellers) Abhilfe schaffen.

b) Soundblaster Live! Karten
Nach Installation der Treiber kann es vorkommen, dass sich der Rechner nicht mehr ausschalten lässt. Unter Umständen bringt eine Aktualisierung der Treiber und der LiveWare von der Seite des Herstellers den gewünschten Erfolg. Meistens ist die Datei devldr.exe, die Teil der LiveWare ist für das Problem verantwortlich (Meldung: devldr.exe wird beendet, danach Systemabsturz). Sollte das Update der Software keinen Erfolg bringen, kann man versuchen die Datei im abgesicherten Modus in devldrold.exe umzubenennen. Dadurch können allerdings die erweiterten Funktionen der LiveWare nicht mehr verwendet werden, alles hat seinen Preis.

c) Grafikkarten.
Besitzer älterer Grafikkarten, z.B. Kyro II Chipsatz, wird ein Treiberupdate empfohlen.

d) inkompatible Hardware.
Kann zu Problemen führen. Eventuell schafft ein Treiberupdate / Patch Abhilfe.

e) BIOS Einstellungen für Netzwerkkarten / PCI-Karten.
Einige Netzwerkkarten haben Probleme, wenn im BIOS die Optionen “Wake on PCI Card” und “Wake On LAN” aktiviert sind. Die gilt auch für andere PCI-Karten, wenn die entsprechenden Slots überwacht werden. Lösung die entsprechenden Optionen im BIOS deaktivieren.

Generell gilt: Viele Probleme, die durch Hardware verursacht werden, lassen sich durch ein Update der entsprechenden Treiber beheben!

2) Weitere Tipps / Einstellungen

a) Anmeldebildschirm.
In seltenen Fällen kann das Shutdown-Problem auf den Windows-Anmeldebildschirm zurückgeführt werden. Lösung: Den klassischen Anmeldebildschirm verwenden. Dazu in der Systemsteuerung unter „Benutzerkonten“, „Art der Benutzeranmeldung ändern“, den Haken vor “Willkommenseite verwenden“ entfernen.

b) Shutdown per Registry erzwingen.
Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon

Suche den Eintrag PowerdownAfterShutdown, und setze den Wert auf 1.

c) Probleme mit dem Advanced Powermanagment.
Ist ein Mainboard nicht ACPI (Advanced Configuration and Power Interface), sondern nur APM (Advanced Power Management) fähig, so kann es vorkommen, dass das APM zwar installiert wurde, aber nicht aktiviert ist. In diesem Fall kann APM in der Systemsteuerung unter „Energieoptionen“, Register „APM“, durch setzen des Hakens bei „Unterstützung für Advanced Powermanament aktivieren“ aktiviert werden.

Hinweise:
• taucht das Register APM nicht auf wurde wahrscheinlich APCI installiert.
• um das Energiemanagment nutzen zu können, muss diese Funktion im BIOS aktiviert sein.
• wurde der PC als "Standard-PC" installiert steht das Energiemanagment nicht zur Verfügung.
• ist das Mainboard nicht vollständig APM 1.2 fähig, kann es zu Problemen kommen, wenn APM aktiviert wird.
• APM unterstützt keine Dualprozessorsysteme.

d) Patch von Microsoft
Die Probleme sind bei Microsoft bekannt. Microsoft hat dazu einen Patch herausgegeben.

Information und Download:
Q307274

Hinweis: Dieser Patch ist bereits im SP1 enthalten. Falls das SP1 installiert ist, wird dieser Patch nicht benötigt!

e) Automatischen Neustart deaktivieren.
XP bietet die Möglichkeit im Falle eines schweren Fehlers automatisch einen Neustart durchzuführen. Kommt es beim Shutdown zu einem Fehler und diese Option ist aktiviert, bootet XP neu, anstatt herunterzufahren. Die Option kann in der Systemsteuerung unter "System"," Erweitert", "Starten und Wiederherstellen" – "Einstellungen", "Automatisch Neustart durchführen" deaktiviert werden. So erhält man bei Systemfehlern zumindest den Bluescreen angezeigt und kann sich mit diesen Informationen auf die weitere Fehlersuche machen.

f) Auslagerungsdatei.
XP bietet die Möglichkeit die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren zu löschen, dies verzögert zum einen den Shutdown-Vorgang erheblich und kann zum anderen zu Problemen führen.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

Suche den Eintrag ClearPageFileAtShutdown, und setze den Wert auf 0 (Null).

g) Programme verhindern das korrekte Herunterfahren.
Es kann vorkommen, dass Programme beim Herunterfahren nicht beendet werden können und deshalb Fehler entstehen. Dies kann auch für Windows-Dienste, oder sonstige Hilfsprogramme gelten. Oftmals weiss der Benutzer gar nicht dass das entsprechende Programm aktiv ist, da es automatisch beim Systemstart geladen wird. Kann auf das Programm verzichtet werden, so ist der automatische Systemstart zu deaktivieren (siehe FAQ "Autostart").

h) nVidia-Grafikkarten
Ist eine solche Grafikkarte und die Hilfsprogramme installiert, kann der Dienst "Nvidia Driver Helper Service“ Fehler verursachen. Dieser Dienst kann in der Systemsteuerung unter "Verwaltung“, "Dienste“ deaktiviert werden. Dazu den Eintrag "Nvidia Driver Helper Service“ öffnen und unter "Eigenschaften“ den Starttyp auf "Deaktiviert“ ändern.

Siehe auch unter:
http://www.windows-tweaks.info/html/shutdownguide.html

8.4. Automatische Datenträgerüberprüfung beim Systemstart
Q: Beim Starten von XP wird jedes mal die Datenträgerüberprüfung durchgeführt. Wie kann ich das abstellen?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Session Manager

Die Überprüfung wird über den Wert "BootExecute" gesteuert. Ist der Eintrag bereits vorhanden, muss nur der Wert entsprechend geändert werden. Ist der Eintrag nicht vorhanden, muss ein neuer Eintrag (Wert der mehrteiligen Zeichenfolge, REG_MULTI_SZ) mit dem Namen "BootExecute" angelegt werden.

Als Wert sind folgende Eintragungen möglich:
"autocheck autochk *"
"autocheck autochk /P *"

Im ersten Fall wird chkdsk nur bei Problemen ausgeführt, im zweiten Fall erfolgt bei jedem Systemstart eine Datenträgerüberprüfung.

Beispiele siehe hier:
http://www.wintotal.de/Tipps/Eintrag...D=770&URBID=12

8.5. Probleme mit BootVis
Sollte man Probleme nach dem Neustart haben, und es erscheint die Meldung "Timeout while waiting for schedule service to start" so ist der Taskplaner nicht aktiviert, der BootVis ausführt.

1) Klicke auf Start > Systemsteuerung und wähle dort in dem Fenster "Verwaltung". Doppelklicke hier auf "Dienste" und warte bis die List erscheint.
2) Suche solange in der Liste, bis du den Taskplaner gefunden hast und klicke mit der rechten Maustaste darauf. Wähle aus dem aufklappenden Kontextmenü den Eintrag "Eigenschaften".
3) Ein neues Fenster erscheint in welchem du den “Starttyp” auf “Automatisch” stellst.

Führe anschließend einen Neustart durch.

Download: BootVis

8.6. Zugriff auf das Diskettenlaufwerk
Q: Beim Starten des Explorers versucht XP auf das Diskettenlaufwerk zuzugreifen.

Eventuell ist "Autorun" für das Diskettenlaufwerk aktiviert, was nicht der Fall sein sollte.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\E xplorer

Suche Dir hier den Eintrag NoDriveTypeAutorun, und ändere den Wert auf "95 00 00 00" (Binär), bzw. "91" (bei REG_DWORD, Hexadezimal).

8.7. Autostart
Q: Beim Start von XP wird immer automatisch ein Programm gestartet. Wie kann ich dies abschalten?

Alle Autostart-Programme werden entweder über den Autostart-Ordner oder direkt vom System gestartet.

Globale Programme
befinden sich im Verzeichnis LW:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Startmenü\
Programme\Autostart. (d.h. Programme die für alle Benutzer des Computers geladen werden).

User-spezifische Programme
befinden sich im Ordner LW:\Dokumente und Einstellungen \*Benutzername* \Startmenü \Programme \Autostart (LW: Laufwerk, auf dem XP installiert ist, *Benutzername*: aktueller Anmeldename).

Will man ein Programm deaktivieren, löscht man es (bzw. die Verknüpfung) einfach aus dem Autostart-Ordner.

Wird ein Programm vom System direkt gestartet (u.a. Registry) geht man folgendermaßen vor:
Start > Ausführen > msconfig (Ok) > Register "Systemstart“ > Haken bei dem Programm entfernen, das nicht mehr gestartet werden soll.

9. Allgemeine Probleme

9.0. Button "Desktop anzeigen" wiederherstellen
Q: Der Button "Desktop anzeigen" in der Schnellstarleiste ist verschwunden. Wie kann ich ihn wiederherstellen?

Im Editor eine Datei mit dem Namen "Desktop anzeigen.scf" anlegen, und diese unter LW:\Programme und Einstellungen\*Benutzername*\Anwendungsdaten\Microsoft\
Internet Explorer\Quick Launch abspeichern.

Die Datei hat folgenden Inhalt:

[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3
[Taskbar]
Command=ToggleDesktop

9.1. Probleme mit Ordnereinstellungen/Ansichten
Q: Ich habe für verschiedene Ordner individuelle Ansichtseinstellungen vorgenommen. XP 'vergisst’ aber von Zeit zu Zeit die Einstellungen und verwendet die Standard-Ansicht. Teilweise kann ich auch gar keine neuen Ordneransichten mehr speichern.

1) HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\ShellNoRoam\BagMRU
> Ordner "BagMRU" löschen.

2) HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\ShellNoRoam\Bags
> Ordner "Bags" löschen.

3) HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\Shell\BagMRU
> Ordner "BagMRU" löschen.

4) HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\ShellBags
> Ordner "Bags" löschen.

(die Ordner "ShellNoRoam" und "Shell" nicht löschen)

5) HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\ShellNoRoam

Einen neuen DWORD-Wert für "ShellNoRoam" anlegen (Rechtsklick auf ShellNoRoam, Neu, DWORD), Name auf "BagMRU Size" ändern, Doppelklick auf den Wert, Basis 10 wählen, Wert "1000" eintragen (ohne die "").

6) HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\Shell
Wie bei 5) nur für "Shell" (DWORD, Name = "BagMRU", Wert = "1000").

7) Neustarten und Ordneransichten neu einstellen.

Erklärung:

Der Fehler, dass sich Windows keine Ordneransichten mehr merken kann, entsteht dadurch, dass die Maximalanzahl an Bags zu niedrig angesetzt ist. Hat ein User nun mehr als 100 Ansichten ( = Standard) definiert, beginnt XP, die Bags zu überschreiben. Da diese Bags üblicherweise die am häufigsten genutzten Ordner definieren, gehen deshalb meistens die wichtigen, häufig benutzten Ordneransichten verloren. Problem ist auch noch dass keine neuen Ordneransichten mehr gespeichert werden.

9.2. CD/DVD/RW-Laufwerk verschwunden
Q: Nach der Installation eines Brennprogramms, oder anderer Software sind meine Laufwerke nicht mehr vorhanden. Auch in der Systemsteuerung werden sie nicht mehr angezeigt. Oder: Die Geräte werden in der Systemsteuerung mit gelben Ausrufezeichen und Fehlermeldung geführt:

Mögliche Fehlercodes:

1) Das Gerät funktioniert nicht ordnungsgemäß, da Windows die für das Gerät erforderlichen Treiber nicht laden kann (Code 31).

2) Ein Treiber für dieses Gerät wird nicht benötigt und wurde daher deaktiviert (Code 32 oder Code 31).

3) Es kann auch eine Code 39-Fehlermeldung angezeigt werden, die besagt, dass der Treiber beschädigt ist.

4) Die Registrierung ist eventuell beschädigt (Code 19).

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E965-E325-
11CE-BFC1-08002BE10318}

Nach Auswahl des Schlüssels, stehen rechts die Einträge dazu. Hier nun alle Einträge mit dem Namen Lower oder UpperFilter löschen.

Führe anschließend einen Neustart durch.

9.3. Datei löschen nicht möglich
Q: Ich kann eine Datei nicht löschen. Windows meldet immer: Datei kann nicht gelöscht werden: Die Datei wird von einer anderen Person, bzw. einem anderen Programm verwendet. Schließen Sie alle Programme, die die Datei eventuell verwenden könnten und wiederholen Sie den Vorgang.

Sicherstellen, dass die Datei nicht verwendet wird. In manchen Fällen hilft es eine leere Textdatei mit Hilfe des Editors zu erstellen und diese unter einem beliebigem Dateinamen im gleichen Verzeichnis wie die zu löschende Datei abzuspeichern. Anschließend werden die zu löschende Datei und die leere Textdatei gleichzeitig markiert und dann gleichzeitig gelöscht (Papierkorb verschieben oder die Entfernen-Taste drücken).

Sollte dies nicht helfen, versuchen im abgesicherten Modus mit der Eingabeaufforderung (beim Booten F8 drücken und entsprechenden Eintrag auswählen) zu starten. Nach der Anmeldung als Admin wird die Datei mit dem Befehl: del /f LW:\Pfad\Dateiname.xyz (LW: Laufwerk auf dem sich die Datei befindet, z.B. C, Pfad: Ordnername, z.B. Bilder, Dateiname.xyz: der Name der zu löschenden Datei mit der Endung xyz, z.B. Foto1.jpg) gelöscht.

Eine weitere Möglichkeit ist GiPo:
http://www.gibinsoft.de/gipoutils/fileutil

9.4. Software ist nicht mit Windows XP kompatibel
Q: Beim Ausführen eines Setup-Programms/bei der Installation eines Treibers erhalte ich die Fehlermeldung, dass das Programm/der Treiber mit Windows XP nicht kompatibel ist?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion

Suche den Eintrag ProductName, und ändere den Wert von "Microsoft Windows XP" in "Microsoft Windows 2000".

Nach abgeschlossener Installation den Wert wieder auf "Microsoft Windows XP" ändern.

9.5. Task-Manager unvollständig
Q: Wenn ich den Task-Manager aufrufe, sehe ich nur noch die laufenden Anwendungen im Manager-Fenster. Alle Register (Prozesse, Systemleistung,..), die Titelleiste und die Menüleiste (Datei, Optionen,..) sind verschwunden!

Einfach einen Doppelklick auf den (grauen) Rand des Fensters durchführen, danach ist die "normale" Ansicht wieder hergestellt.

9.6. Der Windows-Logo-Test wurde nicht bestanden
Bei dem Versuch Updates für Windows-Komponenten zu installieren (z.B. Internet Explorer 6 Service Pack 1, DirectX 9 oder Updates von der Windows Update-Website), wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:

"Die zu installierende Software hat den Windows-Logo-Test nicht bestanden, der die Kompatibilität mit Windows XP überprüft. (Warum ist dieser Test wichtig?)"

"Diese Software wird nicht installiert, wenden Sie sich an den Systemadministrator."

Ursache

Dieses Problem kann aus einem der folgenden Gründe auftreten:

• Kryptografiedienste ist auf deaktiviert gesetzt.
• Im Verzeichnis "%Systemroot%\System32\Catroot2" ist eine Protokolldatei oder eine Datenbank beschädigt.
• Andere Windows-Dateien fehlen oder sind beschädigt.

Lösung

1) Auf Start und anschließend auf Ausführen klicken.
2) In das Feld Öffnen die Zeichenfolge cmd eingeben, und anschließend auf OK klicken.
3) An der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl eingeben, und nach jeder Zeile die [EINGABETASTE] drücken:

net stop cryptsvc
ren %systemroot%\system32\catroot2 oldcatroot2
net start cryptsvc
exit

4) Die Windows-Updates erneut installieren. Falls das Problem behoben ist, ist es nicht notwendig mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Umbenennungsschritten fortzufahren.

Wenn das Problem weiterhin besteht, dann den Computer neu starten, und mit den nachfolgend beschriebenen Schritten fortfahren.

5) Auf Start und anschließend auf Ausführen klicken.
6) In das Feld Öffnen die Zeichenfolge cmd eingeben, und anschließend auf OK klicken.
7) An der Eingabeaufforderung sfc /purgecache eingeben, und die [EINGABETASTE] drücken.

Hinweis: Für diesen Befehl ist u.U. ein Zugriff auf die Windows-Installationsdateien erforderlich. Nachdem dieser Befehl ausgeführt wurde, sollte an der Eingabeaufforderung die folgende Meldung erscheinen:

Windows-Dateischutz hat die angeforderte Änderung erfolgreich durchgeführt.

8) An der Eingabeaufforderung sfc /scannow eingeben, und anschließend die [EINGABETASTE] drücken.

Hinweis: Das Ausführen dieses Befehls kann einige Minuten dauern, und es kann ein Zugriff auf die Windows-Installationsdateien erforderlich sein. Nachdem der Befehl ausgeführt wurde exit eingeben, um die Eingabeaufforderung zu schließen.

1) Die Windows-Updates erneut installieren. Falls das Problem behoben ist, ist es nicht nötig mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Umbenennungsschritten fortzufahren.
2) Eine direkte Aktualisierung oder Reparatur von Windows XP durchführen.

Weitere Informationen zum Ausführen einer direkten Aktualisierung oder Reparatur:
MS-KB 315341

9.7. Der Task-Manager wurde durch den Administrator deaktiviert
Q: Wenn ich versuche den Task-Manager aufzurufen kommt die Meldung, dass er durch den Administrator deaktiviert wurde. Was kann ich machen?

Start -> Ausführen -> regedit
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\S ystem

"DisableTaskMgr" = 0 (bzw. den Eintrag löschen).

9.8. Taskleiste fehlt bei Anmeldung an Windows
Wenn Du Windows XP startest, lassen sich u. U. eine oder mehrere der nachfolgenden Verhaltensweisen beobachten:

• Beim normalen Anmelden wird die Taskleiste nicht angezeigt.
• Wenn Du [Strg]+[Esc] drückst, wird das Menü Start nicht angezeigt.
• Bei einer Anmeldung im abgesicherten Modus wird die Taskleiste angezeigt.

Dieses Verhalten kann auftreten, wenn die Windows-Einstellungen für ein bestimmtes Benutzerkonto beschädigt sind.

Eine der folgenden Methoden anwenden, um dieses Problem zu beheben:

Methode 1: Fehlerbehebung durch Starten von Windows mit einem minimalen Treibersatz

Versuche zu eruieren, ob dieses Problem durch einen beschädigten bzw. inkompatiblen Treiber verursacht wird. Starte Windows XP dazu im abgesicherten Modus und benutze die Fehlerbehebungsmaßnahme Sauberer Neustart, um zu bestimmen, ob das Problem von einem bestimmten Treiber oder einer bestimmten Datei verursacht wird.

Weitere Informationen:
310353 Durchführen eines sauberen Neustarts in Windows XP

Wenn Du feststellst, dass das Problem durch eine Treiberdatei verursacht wird, die von einem bestimmten Programm geladen wird, deinstalliere das Programm und starte danach Windows im normalen Modus neu.

Methode 2: Erstellen eines neuen Benutzerkontos

Melde Dich als Administrator an, und erstelle dann ein neues Benutzerkonto.

Gehe hierzu folgendermaßen vor:

1) Starte den Computer neu. Drücke die Taste [F8], wenn der Selbsttest (Power On Self Test) abgeschlossen ist.

2) Wähle in dem angezeigten Menü "Erweiterte Windows-Startoptionen" mithilfe der Pfeiltasten die Option Abgesicherter Modus, und drücke dann die Eingabetaste.

3) Wenn Du aufgefordert wirst, das zu startende Betriebssystem auszuwählen, wähle Microsoft Windows XP Edition (wobei Edition für die Edition der installierten Windows XP-Version steht) und drücke anschließend die Eingabetaste.

4) Im Bildschirm Klicke auf den Benutzernamen, um sich anzumelden klicke hier auf Administrator.

5) Gib das Administratorkennwort ein, und klicke anschließend auf die Schaltfläche mit dem Pfeil.

Anmerkung: In einigen Fällen handelt es sich bei dem Administratorkennwort um ein leeres Kennwort. In diesem Fall kein Kennwort eingeben, bevor Du auf die Schaltfläche mit dem Pfeil klickst.

6) Klicke im Fenster, welches das Ausführen von Windows XP im abgesicherten Modus bestätigt, auf Ja.

7) Klicke auf Start, klicke mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und klicke dann im angezeigten Kontextmenü auf Verwalten.

8) Erweitere in der Liste Computerverwaltung (Lokal) die Struktur Lokale Benutzer und Gruppen.

9) Klicke mit der rechten Maustaste auf den Ordner Benutzer, und wähle danach Neuer Benutzer.

10) Gib den Benutzernamen und das Kennwort in die entsprechenden Felder ein. Bestätige das Kennwort anschließend im Feld Kennwort bestätigen.

Anmerkung: Wenn Du kein Kennwort für das Benutzerkonto vergeben möchtest, lasse die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen leer.

11) Deaktiviere nun das Kästchen "Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern".

12) Aktiviere das Kästchen Kennwort läuft nie ab, wenn Du nicht möchtest, dass das Kennwort abläuft.

13) Klicke auf Erstellen, klicke auf Schließen und beende das Snap-In.

14) Führe einen Neustart im normalen Modus durch, und melde Dich als neuer Benutzer an.

15) Ist das Problem dadurch gelöst, installiere die gewünschten Programme neu und kopiere die Dokumente aus dem Ordner "Eigene Dateien" des alten Benutzerkontos, die Du behalten möchtest.

Gehe hier folgendermaßen vor, um den Inhalt des Ordners "Eigene Dateien" des alten Benutzerkontos zu kopieren:

a) Melde Dich von Windows ab.

b) Drücke zwei Mal [Strg]+[Alt]+[Entf].

c) Gebe im Feld Benutzername Administrator ein. Gib das Administratorkennwort in das Feld Kennwort ein, und klicke anschließend auf OK.

d) Klicke mit der rechten Maustaste auf Start, und dann im Kontextmenü auf Explorer.

e) Erweitere in der Struktur Ordner das alte Benutzerkonto unter Dokumente und Einstellungen.

f) Klicke unter Benutzername auf Eigene Dateien (wobei Benutzername für den Namen des alten Benutzerkontos steht, bei dem das Problem auftritt).

g) Klicke im Menü Bearbeiten auf Alles markieren, und dann im Menü Bearbeiten auf Kopieren.

h) Erweitere unter Dokumente und Einstellungen den Ordner für das neue Benutzerkonto.

i) Klicke jetzt unter Neuer Benutzer auf Eigene Dateien (wobei Neuer Benutzer für den Namen des neuen Benutzerkontos steht, das Du erstellt hast).

j) Klicke im Menü Bearbeiten auf Einfügen.

k) Klicke auf Ja, alle, wenn Du aufgefordert wirst, das Ersetzen von Dateien/Ordnern zu bestätigen.

l) Klicke im Menü Datei auf Schließen.

m) Melde Dich von Windows ab.

Methode 3: Reparieren von Windows XP

Führe eine direkte Reparatur von Windows XP durch. Starte die Installation von Windows XP, aber wähle hier die Option zum Reparieren des vorhandenen Systems aus. Dadurch werden sämtliche Windows-Dateien entfernt, installierte Programme und Daten bleiben hiervon jedoch unberührt.

9.9. Taskleiste fehlt bei Anmeldung an Windows
Q: Bei einem Doppelklick auf einen Ordner, öffnet sich die Suche bei mir. Wie kann ich es wieder ändern?

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell

Ändere den Wert für den Eintrag "Standard" auf none.

Das selbe Verhalten kann auch bei Laufwerken im "Arbeitsplatz" auftreten.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_CLASSES_ROOT\Drive\shell

Ändere den Wert für den Eintrag "Standard" auf none.

9.10. Die Datenträgerbereinigung bleibt hängen
Q: Die Datenträgerbereinigung bleibt bei mir immer hängen. Was kann ich tun, damit es wieder funktioniert?

Wenn die Bereinigung nach mehreren Minuten nicht mehr reagiert, keine Aktivität der Festplatte vorhanden ist und die CPU kaum noch arbeitet, dann ist die Komprimierung höchstwahrscheinlich abgestürzt.

Das Problem tritt auf, wenn der Registrierungseintrag falsch ist, den das Dienstprogramm "Datenträgerbereinigung" für das Auffinden komprimierter Dateien verwendet.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
VolumeCaches

Lösche den Registrierungsschlüssel Compress old files (Alte Dateien komprimieren).

 

10. Schwere Fehler/Bluescreens

10.0. Reparatur von Windows XP

Übersicht über die Reparaturmöglichkeiten im Falle eines Systemcrashs:

( ins Bild klicken, oder http://www.chip-link.de.vu/reparatur.html ).

10.1. Einfrieren, nichts geht mehr
Q: Mein PC friert während des Betriebes ein bzw. stürzt ohne ersichtlichen Grund ab?

Lösungsmöglichkeiten, die bei diesem Problem Abhilfe schaffen:
http://www.windows-tweaks.info/html/freezstopguide.html

10.2. "Automatisch Neustart durchführen" deaktivieren
Falls Du das Problem hat, dass der Rechner selbstständig neu startet, hilft es, die Option "Automatisch Neustart durchführen" zu deaktivieren.

Windows-Taste + Pause
Erweitert
Starten und Wiederherstellen - Einstellungen
Automatisch Neustart durchführen - Haken entfernen.

10.3. Aussagefähigere Fehlermeldungen
Wenn Windows abstürzt, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Wird dieser Fehler durch einen Treiber ausgelöst, sieht die Fehlermeldung folgendermaßen aus:

STOP: 0x000033366 (X1,X2,X3,X4) PROCESS_HAS_LOCKED_PAGES

X1 immer 0

X2 Adresse des Prozesses

X3 Die Pagenummer

X4 Der Zeiger auf den Treiber, der den Fehler ausgelöst hat.

Den meisten nützt dieser Zeiger recht wenig. Wenn Du also auch gern wissen möchtest, welcher Treiber nun diesen Fehler ausgelöst hat, musst Du folgendes in die Registry eintragen.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

Erstelle hier einen neuen Eintrag mit dem Namen TrackLockedPages (REG_DWORD), und setze den Wert auf 1.

Führe anschließend einen Neustart durch.

Wenn der PC jetzt wieder wegen fehlerhafter Treiber abstürzt, sieht die Fehlermeldung folgendermaßen aus:

STOP: 0x000033366 (X1,X2,X3,X4) DRIVER_LEFT_LOCKED_PAGES_IN_PROCESS

X1 Die Adresse des Treibers, der die Seite gesperrt hat.

X2 Der Aufruf der Adresse des Treibers, der die Seite gesperrt hat.

X3 Der Zeiger auf die MDL welcher die gesperrte Seite angesprochen hat.

X4 Der Name des Treibers, der den Fehler verursacht hat.

Unter X4 wird jetzt der Name des Treiber angezeigt, der Schuld an dem Fehler war. Diese Meldung hilft meist etwas mehr. Beseitige den Fehler und entferne den Eintrag wieder aus der Registry.

Diesen Eintrag auf keinen Fall auf 0 setzen, das funktioniert nicht!

10.4. 0x0000000A IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL
"IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL" tritt auf, wenn von einem Kernelmode-Prozess bzw. ein Treiber versucht in eine falsche Adresse zu schreiben auf die er kein Zugriffsrecht hat.

Meist passiert das, wenn ein Programm von einen fehlerhaften Zeiger, auf die falsche Adresse verwiesen wird. Das Programm versucht nun auf diese fehlerhafte Adresse zuzugreifen, was zu einen Fehler führt. Passiert das im Benutzermodus, kommt es zu einer Zugriffsverletzung und das Programm wird beendet. Passiert das aber bei Treibern, die ja meist im Kernelmodus ausgeführt werden, so wird eine STOP 0x0000000A Meldung ausgegeben.

Um jetzt herauszufinden welcher Treiber diese Fehlermeldung verursachte, muss man diese Fehlermeldung auswerten. Ich versuche hier mal anhand einer Beispielfehlermeldung aufzuzeigen welche Informationen was aussagen.

STOP 0x0000000A(0xZZZZZZZZ,0xYYYYYYYY,0xXXXXXXXX,0xVVVVVVVV)

Nur eine kleine Information:
IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL

** Address 0xVVVVVVVV has base at [address] - [driver]

Parameter - Bedeutung:
0xZZZZZZZZ - Falsche Adresse auf die verwiesen wurde.
0xYYYYYYYY - IRQL, der erforderlich war, um auf den Speicher zuzugreifen.
0xXXXXXXXX - Zugriffsart (0 lesen oder 1 schreiben).
0xVVVVVVVV - Adresse der Instruktion, die versuchte auf den Bereich zuzugreifen.

Liegt der letzte Parameter (0xVVVVVVVV) im Adressbereich eines Gerätetreibers des Systems, weiß man, welcher Gerätetreiber gerade lief, als der Speicherzugriff geschah. Dieser Treiber ist oft in der dritten Zeile des STOP Bildschirms zu finden.

Mit Hilfe dieser kleinen Anleitung, solltest du herausfinden, welcher Treiber der Verantwortliche ist.

Weitere Informationen:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;311564
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;314063
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;810980
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;818501

10.5. 0x000000ED UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME
Bei manchen Computern kommt die Meldung zusammen mit einer Biosmeldung, die ein falsches Kabel meldet. Diese Meldung ist bei schnell startenden Computern oft nicht zu lesen. Das Verhalten ist von MS durchaus beabsichtigt und liegt an der Verwendung eines inkorrekten IDE-Kabels für die schnelleren UDMA-Modi. Es dient dem Schutz vor möglichem Datenverlust.

Fehler 1:
Der Computer ist mit einem UDMA-Controller ausgerüstet. Um das UDMA-Laufwerk mit dem Controller zu verbinden, ist ein standardmäßiges 40-Draht-Verbindungskabel statt eines 80-Draht-Kabels mit 40 Kontaktstiften installiert. Das BIOS (Basic Input/Output System) des Computers ist dafür konfiguriert, die schnelleren UDMA-Modi zu erzwingen.

Lösung:
Es muss das 40-Draht-Kabel durch ein 80-Draht-UDMA-Kabel ersetzt werden.

Fehler 2:
Die Fehlermeldung kann in Verbindung mit NTFS-Formatierungen und IDE-Festplatten mit aktiviertem Caching auftreten. Der normale Wiederherstellungsprozess wäre, chkdsk /p (Fehlerbehebung auf Datenträger) aus der WHK heraus zu starten. Sollten Fehler angezeigt werden, dann mit chkdsk /r einen Reperaturversuch starten. Bei OEM-Versionen besteht die Möglichkeit, dass die Wiederherstellungskonsole nicht gestartet werden kann.

Lösung:
Ein von Microsoft bereitgestelltes Update, behebt diesen Fehler.
Download für die Deutsche Version:
q315403_WXP_SP1_x86_DEU.exe

10.6. 0x0000009F DRIVER_POWER_STATE_FAILURE
Dieses Verhalten tritt auf, wenn Treiber Anforderungen zur Änderung des Energiestatus nicht korrekt verarbeiten. Die Fehlermeldung wird am häufigsten während einer der folgenden Aktionen angezeigt:

• Herunterfahren
• Anhalten oder Fortsetzen des Betriebs aus dem Standbymodus
• Anhalten oder Fortsetzen des Betriebs aus dem Ruhezustand

Um zu verhindern, dass diese Fehlermeldung angezeigt wird, muss der verursachende Treiber aktualisieren oder entfernen. Das beschriebene Verhalten tritt nicht nur bei Gerätetreibern auf. Es kann auch bei Dateisystemfiltertreibern zu beobachten sein (zum Beispiel bei Treibern, die durch Antiviren-, Remotesteuerungs- und Sicherungsprogramme installiert werden). Um den Treiber zu isolieren, der das Problem verursacht, gehe bitte folgendermaßen vor:

1) Stelle sicher, dass der Computer und alle verwendeten Geräte in der HCL verzeichnet sind und WHQL-signierte und zertifizierte Treiber haben.

Windows Hardware and Driver Central:
http://www.microsoft.com/hcl

2) Mit dem Dienstprogramm "Sigverif.exe" nach nicht signierten Treibern suchen.

3) Prüfe, ob für Deine Hardware aktualisierte Treiber verfügbar sind.

4) Aktualisiere Software, die mit Filtertreibern arbeitet (z.B. Antiviren, Remotesteuerungs- und Sicherungsprogramme).

5) Deinstalliere nicht unbedingt benötigte Geräte und Programme, um so das Gerät oder Programm zu isolieren, das die Ursache des Problems ist.

6) Installiere Windows in einem neuen Verzeichnis. Füge dann nach und nach die Treiber wieder hinzu und starte jeweils den Computer neu, um den Treiber zu isolieren, der das Problem verursacht.

10.7. C:\windows\system32\config\system fehlerhaft oder beschädigt
Q: Beim Start von Windows erscheint die Meldung, dass die Datei "c:\windows\system32\config\system" fehlerhaft oder beschädigt ist. Was kann ich machen, um XP nicht neu installieren zu müssen?

Diese Fehlermeldung tritt auf wenn die Registry beschädigt ist. Die Registry kann beim Herunterfahren des Systems beschädigt werden, falls der Schreibcache der Festplatte aktiviert ist, oder Windows XP beim Herunterfahren "abgewürgt" wird. Ein Teil der Registry befindet sich dann noch im Cache und wird nicht mehr auf die Festplatte zurückgeschrieben und geht damit verloren. Die Folge ist die genante Fehlermeldung.

Es wird von CD gebootet und im entsprechenden Menü "R" für die WHK ausgewählt. Nach Anmeldung sind in der Konsole folgende Befehle einzugeben (das Verzeichnis in dem XP installiert ist, ist individuell anzupassen, z.B. C:\WINXP):

cd c:\windows
md tmp
copy c:\windows\system32\config\system c:\windows\tmp\system.bak
copy c:\windows\system32\config\software c:\windows\tmp\software.bak
copy c:\windows\system32\config\sam c:\windows\tmp\sam.bak
copy c:\windows\system32\config\security c:\windows\tmp\security.bak
copy c:\windows\system32\config\default c:\windows\tmp\default.bak

del c:\windows\system32\config\system
del c:\windows\system32\config\software
del c:\windows\system32\config\sam
del c:\windows\system32\config\security
del c:\windows\system32\config\default

copy c:\windows\repair\system c:\windows\system32\config\system
copy c:\windows\repair\software c:\windows\system32\config\software
copy c:\windows\repair\sam c:\windows\system32\config\sam
copy c:\windows\repair\security c:\windows\system32\config\security
copy c:\windows\repair\default c:\windows\system32\config\default

Mit diesen Befehlen wird ein Backup der defekten Registry im Verzeichnis tmp erstellt. Anschliessend wird eine gesicherte Registry (Setup-Zustand) zurückkopiert. Damit ist das System mit der gesicherten Notfall-Registry wieder bootbar. Nach einem Neustart, meldet man sich im abgesicherten Modus (F8) als Administrator an. Für den nächsten Schritt muss in den Ordneroptionen, Ansicht, geschützte Systemdateien ausblenden deaktiviert, Inhalte von Systemordnern anzeigen aktiviert und Alle Dateien und Ordner anzeigen aktiviert sein. Nun öffnet man mit dem Explorer den Ordner System Volume Information (falls der Zugriff verweigert wird, muss die einfache Dateifreigabe in den Ordneroptionen deaktiviert werden, und dann in den Eigenschaften des Ordners den Ordner unter Sicherheit auf den aktuellen Benutzer übertragen). Dieser Ordner enthält mehrere _restore {GUID} (z.B."_restore{87BD3667-3246-476B-923F-F86E30B3E7F8}) Ordner (Ansicht auf Details umschalten): Nun öffnet man einen Ordner der NICHT zum aktuellen Zeitpunkt erstellt worden ist, aber möglichst nahe am aktuellen Datum dran ist (Detail-Ansicht -> Datum). Der Ordner sollte mehrere Unterordner enthalten, die mit RP beginnen, dies sind die Wiederherstellungspunkte. In einem dieser Ordner öffnet man nun das Verzeichnis snapshot, und kopiert die Dateien

_REGISTRY_USER_.DEFAULT
_REGISTRY_MACHINE_SECURITY
_REGISTRY_MACHINE_SOFTWARE
_REGISTRY_MACHINE_SYSTEM
_REGISTRY_MACHINE_SAM

in den C:\Windows\Tmp Ordner. Dies sind die Backup-Registry-Dateien. Da zum Starten bis jetzt die Registry-Dateien des Setups verwendet wurden, kennt Windows XP keine Wiederherstellungspunkte. Deshalb war es nötig die Daten zu kopieren. Außerdem ist der Ordner System Volume Information in der Wiederherstellungskonsole nicht verfügbar.

Im nächsten Teil wird die Registry ausgetauscht. Dazu in die Wiederherstellungskonsole booten, und folgende Befehle ausführen:

del c:\windows\system32\config\sam
del c:\windows\system32\config\security
del c:\windows\system32\config\software
del c:\windows\system32\config\default
del c:\windows\system32\config\system

copy c:\windows\tmp\_registry_machine_software c:\windows\system32\config\software
copy c:\windows\tmp\_registry_machine_system c:\windows\system32\config\system
copy c:\windows\tmp\_registry_machine_sam c:\windows\system32\config\sam
copy c:\windows\tmp\_registry_machine_security c:\windows\system32\config\security
copy c:\windows\tmp\_registry_user_.default c:\windows\system32\config\default

Nach einem Neustart kann das System nun zu einem früheren Punkt wiederhergestellt werden. (Start, Programme, Zubehör, Systemprogramme, Systemwiederherstellung)

Um einen solchen Fehler zukünftig zu vermeiden, sollte man XP ausreichend Zeit zum Runterfahren geben und einfach im Gerätemanager auf die Eigenschaften der Festplatte gehen und unter dem Reiter "Richtlinien" "Für schnelles Entfernen optimieren" markieren (geringer Performanceverlust).
Ich habe persönlich einen Weg gefunden diesem Problem weit leichter beizukommen. Und zwar so:

Mit der Bart CD kann man den ganzen Vorgang abkürzen - ich habe das so erfolgreich vor ein paar Wochen gemacht. Dieses OS erlaubt dir den entsprechenden Zugriff ohne Weiteres.

Wissen und Download zu/von BartPE Builder:
www.freenet.de/freenet/computer_und_technik
http://www.wintotal.de/Artikel/pebuilder/pebuilder.php

Zuerst nach Booten von Bart PE mit einem darin eingebundenen Dateimanager (ich nutze dazu einen alten Norton Commander) die alten Registryeinträge im Ordner system32\config löschen als da wären

- SAM
- SECURITY
- software
- default
- system

Weiter:
In dem Ordner "System Volume Information" befinden sich einer oder mehrere _restore{GUID}-Ordner, zum Beispiel: _restore{E6284224-4444-43D7-B101-44A03F33A546}.

Den nahe am aktuellen Datum liegenden _restore{GUID}-Ordner öffnen. Der Ordner enthält mehrere Wiederherstellungspunkte, die mit PR beginnen. In diesem Ordner öffnet man den Unterordner snapshot und kopiert die Dateien

_REGISTRY_USER_.DEFAULT
_REGISTRY_MACHINE_SECURITY
_REGISTRY_MACHINE_SOFTWARE
_REGISTRY_MACHINE_SYSTEM
_REGISTRY_MACHINE_SAM

in das system32\config-Verzeichnis. Anschließend diese umbenennen, damit sie wieder den Ursprungsnamen haben, und zwar so wie oben genannt. Ob die Groß-Kleinschreibung wichtig ist, weiß ich nicht, aber es schadet nicht sich daran zu halten.

Wichtig: Kopiere die übrigen Snapshots auch noch in einen anderen Ordner, denn wenn du jetzt neu bootest, sind sie ansonsten weg. Das aus dem Grund, weil vielleicht dein gewählter Snapshot auch nicht funktioniert, daher erst einmal sichern.

Sollte der Snapshot ebenfalls korrupte Dateien enthalten, kann man das Ganze noch einmal mit einem etwas älteren machen. Ohne Sicherung wären die älteren aber jetzt weg.

10.8. Auslagerungsdatei zu klein oder nicht vorhanden
Erscheint die Meldung "Pagefile Too Small Or Missing", obwohl die Auslagerungsdatei vorhanden und auch groß genug ist, kann das an einem Registry Key liegen.

Start > Ausführen > regedit
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

Suche den Wert "PagingFiles" der angibt, wo und in welcher Größe Auslagerungsdateien vorhanden sind. Suche hier zusätzlich noch den Wert "TempPageFile" als Datentyp REG_DWORD, lösche diesen Eintrag und starte den Rechner neu. Der Fehler sollte nun beseitigt sein.

Die Meldung kann auch dadurch verursacht werden, dass unter "Computerverwaltung" > "Datenträgerverwaltung" > "Eigenschaften von C:" > "Sicherheitseinstellungen" der Benutzer "System" fehlt. Nach Hinzufügen und anschließendem Herunterfahren sollte der Fehler behoben sein.

10.9. Parser Message: Value creation failed at line 472
Die Ursache liegt vermutlich bei StyleXP mit dem Update für WinXP-SP1. Das Update ist für eine andere SP1-Version geschrieben und scheint sich mit der vorliegenden nicht zu vertragen.

Software Tipps & Tricks:
http://www.softwaretipsandtricks.com...omments&id=152

10.10. Recovery-Console
Q: Was ist die Wiederherstellungskonsole?

Die Wiederherstellungskonsole ist eine Art textbasiertes Konsolenfenster. Mit Hilfe dieser Konsole können wichtige Reparaturschritte durchgeführt werden, falls Windows XP nicht mehr gestartet werden kann. In der Wiederherstellungskonsole können Dateien kopiert, fehlerhafte Systemdateien ersetzt, Konfigurationsdateien repariert und Dienste sowie Treiber abgeschaltet werden.

Die Wiederherstellungskonsole kann beim Booten von der Win XP-CD durch drücken der Tasten "R" und danach "C" aufgerufen werden (nicht ungeduldig werden, kann ein paar Sekunden dauern). Eine Alternative stellt die Installation der Konsole auf die Festplatte dar. Die Konsole ist anschließend beim Start über den Bootmanager wie ein zweites Betriebssystem verfügbar.

Installation der Wiederherstellungskonsole:
http://8ung.at/chemikers-home/REPARA...ellungskonsole

Die Standard-Sicherheitseinstellungen lassen zunächst noch kein vernünftiges Arbeiten mit der Konsole zu. Um einige Sicherheitseinstellungen abzuschalten, geht man wie folgt vor:

Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinien > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen.

Wird diese Einstellung "Wiederherstellungskonsole/Automatische administrative Anmeldungen zulassen" aktiviert, muss sich der Benutzer der Konsole nicht als Administrator ausweisen (deaktivieren).

Die Einstellmöglichkeit "Wiederherstellungskonsole: Kopieren von Disketten und Zugriff auf alle Laufwerke und alle Ordner zulassen" sollte aktiviert werden.

Arbeiten mit der Konsole

Nach dem Start der Konsole (WHK) wie oben beschrieben von CD oder Festplatte, wird eine Liste mit vorhandenen Installationen angezeigt. Nach Auswahl der entsprechenden Installation, erfolgt die Abfrage des Administrator-Kennwortes - wurde bei Installation vergeben! Wurde damals kein Kennwort vergeben, muss keines eingegeben werden, leer bestätigen. Wurden Sicherheitsrichtlinien entsprechend geändert, s.o., erfolgt KEINE Abfrage). Nach Eingabe des korrekten Passworts findet man sich in der Konsole wieder. Diese Konsole versteht die meisten DOS-Befehle, es gibt allerdings auch einige XP/NT spezifische Befehle.

Um mit der Konsole zu arbeiten, sind DOS/Befehlszeilen-Grundkenntnisse erforderlich.

Wenn nicht vorhanden, siehe entsprechende FAQ!

Wurden die Sicherheitsrichtlinien nicht geändert, kann man das in der Konsole mit diesen Befehlen tun:

set NoCopyPrompt Beim Kopieren von Dateien erscheint keine Rückfrage.
set AllowWildCards Wildcards * und ? sind für Pfadnamen erlaubt.
set AllowRemovableMedia Zugriff auf Diskettenlaufwerke und andere Wechsellaufwerke.
set AllowAllPath Zugriff auf systemfremde Ordner ist erlaubt.

Mit dem Befehl help erhält man eine Übersicht aller erlaubten Befehle.
Mit Befehl /? oder help Befehl wird der Befehl mit seinen Parametern erklärt.

Wichtige Befehle:

copy Kopieren von Dateien.
del Löschen von Dateien.
md Verzeichnis erstellen.
rd Verzeichnis entfernen.
dir Auflistung der Dateien und Unterverzeichnisse eines Verzeichnisses.
cd Verzeichnis wechseln.
fixmbr repariert den Masterboot-Record.
fixboot schreibt den Bootrecord.
diskpart FDISK von XP.
chkdsk Überprüfung der Partition.
expand Entpacken von komprimierten Windows Dateien (z.B. von der CD).
exit Konsole beenden.

Weitere Informationen:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;307654

11. Hardware

11.0. System reagiert bei Verwendung eines Modems evtl. nicht mehr
Q: Warum reagiert Windows XP bei Verwendung eines Modems eventuell nicht mehr?

Wenn Du einen Notebook-Computer mit dem Intel 440MX-Chipsatz und einem AC'97-Softmodem einsetzt, kann in Windows XP folgendes Verhalten auftreten:

• Wenn Du das interne Modem in dem Notebook-Computer einsetzt, scheint Windows XP nicht mehr zu reagieren (zu hängen).

Bestätigt wurde das Auftreten dieses Problems bisher nur für Computer mit Intel 440MX-Chipsatz und AC'97-Softmodem. Diese Computer benötigen ein aktualisiertes System-BIOS und eine aktualisierte Treiberdatei (P3.sys), damit Windows XP die Intel SpeedStep-Technologie für die Stromsparfunktionalität auch im Modembetrieb voll unterstützen kann.

Installiere das neueste Service Pack für Windows XP, um dieses Problem zu beheben.

Weitere Informationen:
322389

Um dieses Problem zu beheben, müssen drei Schritte ausführt werden:

1) Besorge Dir beim Hersteller deines Notebook-Computers ein aktualisiertes BIOS. (Informationen zur BIOS-Aktualisierung gibt es beim Hersteller des Notebook-Computers)

2) Aktualisiere die Registrierung den Anweisungen im nachstehenden Abschnitt "Einrichten des neuen Treibers auf die Verwendung der SpeedStep-Technologie" entsprechend.

3) Wende das nachstehend genannte Update an.

Folgende Datei steht zum Herunterladen zur Verfügung:
Download the "Intel Pentium Processor Update"

Einrichten des neuen Treibers auf die Verwendung der SpeedStep-Technologie

Nachdem das Update installiert wurde, muss die Registrierung wie folgt geändert werden:

1) Starte den Registrierungseditor.

2) Gehen zu folgendem Registrierungsschlüssel und klicke ihn an.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\P3\Parameters

Hinweis: Den Schlüssel Parameters eventuell erst erstellen, falls er nicht vorhanden ist.

3) Klicke im Menü Bearbeiten auf Wert hinzufügen, und füge danach den folgenden Registrierungswert hinzu.

Wertname: HackFlags
Datentyp: REG_DWORD
Basis: Hexadezimal
Wert: 1

11.1. Erste Schritte bei Hardwareproblemen
Q: Wie kann ich Windows XP Hardwareprobleme beheben?

Unter folgenden Internetseiten kannst Du nachsehen, ob Deine Hardware von Windows XP unterstützt wird. Nur Hardware, die auf der Windows XP Kompatibilitätsliste steht, wurde von Microsoft auf Kompatibilität mit Windows XP getestet.

Hardwarekompatibilitätsliste:
http://www.microsoft.com/whdc/hcl/search.mspx

Windows Catalog Website (Hardware, die speziell für Windows XP entwickelt wurde):
http://www.microsoft.com/Windows/catalog

Treiber für Hardware-Komponenten werden grundsätzlich von den jeweiligen Herstellern erstellt. Viele Hardwarehersteller stellen aktualisierte Treiber auf ihren Websites zum Herunterladen bereit.

Kontaktinformationen zu Hardwareherstellen:
65416 Hardware and Software Third-Party Vendor Contact List, A-K
60781 Hardware and Software Third-Party Vendor Contact List, L-P
60782 Hardware and Software Third-Party Vendor Contact List, Q-Z

11.2. Nur ein CD-R/CD-RW-Laufwerk kann zum Erstellen verwendet werden
Q: Ich habe einen PC mit mehr als einem CD-RW-Laufwerk, kann aber nur ein Laufwerk zum erstellen von CDs verwenden. Wieso?

Wenn Du über einen Computer mit mehr als einem CD-R- oder CD-RW-Laufwerk verfügst, kannst Du möglicherweise nur ein Laufwerk zum Erstellen von CDs verwenden. Wenn Du das Kontrollkästchen CD-Aufnahme für dieses Laufwerk aktivieren für das nicht aktivierte CD-R- oder CD-RW-Laufwerk aktivierst, scheint der Computer die Änderung zu übernehmen, das Laufwerk bleibt jedoch deaktiviert.

Dieses Problem kann auftreten, weil die Erstellung von CDs in Windows XP auf das erste beim Starten angegebene CD-R oder CD-RW-Laufwerk beschränkt ist.

Um dieses Problem zu beheben, ändere den physischen Standort des bevorzugten CD-R oder CD-RW-Laufwerks in der Gerätekette.

Das initialisierte LW ist das erste Datenträger-LW, das während der Geräteenumeration als CD-Aufnahmegerät erkannt wird.

Die Reihenfolge des Enumerationsprozesses sieht folgendermaßen aus:
Integrierte IDE-Geräte: Primary Master
Integrierte IDE-Geräte: Primary Slave
Integrierte IDE-Geräte: Secondary Master
Integrierte IDE-Geräte: Secondary Slave
SCSI-Geräte (einschließlich Add-On-IDE-Controller)

11.3. USB Keyboard funktioniert nach Update auf Windows XP nicht
Q: Nach einem Update auf Windows XP, funktioniert meine USB-Tastatur bzw. die Maus nicht mehr. Warum?

Nach einem Update auf Windows XP, kann es vorkommen, dass die USB-Tastatur oder die USB-Maus nicht mehr funktionieren. Die Geräte sind dabei wahlweise über einen USB-Hub oder direkt an den PC angeschlossen.

Nachfolgend findest Du eine Aufstellung der Möglichkeiten, die USB-Tastatur zu testen bzw. zum Laufen zu bringen.

1) Testen der USB Funktionalität
Entferne das Gerät vom USB-Hub und schließe es direkt an den PC an. Wenn das Problem weiterhin besteht, verbinde das Gerät mit einem USB-Adapter an den PS/2 Anschluss des Computers.

Hinweis: Adapter, um die Maus bzw. die Tastatur an den PS/2 Anschluss anzuschließen, werden entweder mit den Geräten beim Kauf mitgeliefert, oder man kann sie im Fachhandel kaufen.

Sollte die Tastatur jetzt funktionieren, ist das eine Bestätigung für ein USB-spezifisches Problem. Sollte der Test wiederum fehlschlagen, deutet das auf ein Problem mit der USB-Tastatur hin. Teste in diesem Fall mit einer anderen Tastatur.

2) Einstellung im BIOS
Sollte das Problem mit der USB-Schnittstelle Deines Computers zusammenhängen, ist es erforderlich, Änderungen am BIOS - USB-Legacy Unterstützung - vorzunehmen (diese zu aktivieren).

3) Update des BIOS
Wenn das Problem weiterhin besteht, kann dies an einer veralteten Bios-Version liegen.

12. Viren-Informationen

12.0. Top-Viren

12.1. Nützliche Links

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Zentrum für sichere Informationstechnologie
Tu-Berlin Hoax-Info Service
Trojaner-Info
Sophos

12.2. Removal-Tools gegen einzelne Schädlinge
McAfee AVERT Stinger
Symantec Removal-Tools
Pandasoftware Removal-Tool
Bitdefender Removal-Tools

12.3. Online-Virenscanner
Panda Aktivscan
Symantec Security-Check
McAfee Freescan
Bitdefender Online-Scanner

Windows XP Service Pack 2

1.0. Bezugsquellen
Über das Windows-Update:
http://windowsupdate.microsoft.com

Windows XP SP2-Netzwerkinstallationspaket (auch für Normalanwender):
http://www.microsoft.com/downloads

Kostenlos auf CD bestellen:
http://www.microsoft.com/windowsxp/d...e/default.mspx

2.0. Installation/Deinstallation
Für Windows XP Service Pack 2 erforderlicher Festplattenspeicher:
http://support.microsoft.com/kb/837783/DE

So deinstallieren Sie Windows XP Service Pack 2 von Ihrem Computer:
http://support.microsoft.com/kb/875350/DE

3.0. Probleme
Probleme mit der Erkennung von Bluetooth-Geräten:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;883258

USB-Treiber werden nicht aktualisiert:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;873169

Gerätetreiber verursachen Instabilität in Windows XP Service Pack 2:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;873169

Probleme beim Zugriff auf sichere Webseiten beheben:
http://support.microsoft.com/default...d=kb;de;870700

4.0. Support
Windows XP Service Pack 2 Supportcenter:
http://support.microsoft.com/default...E;windowsxpsp2

Kostenfreier Telefon-Support von Microsoft zum SP2:
http://support.microsoft.com/?scid=fh;de;xpsp2phone

Tipps:
http://www.microsoft.com/germany/win...ort/tipps.mspx

FAQs:
Installation
Sicherheitscenter
Sicherheitscenter — Updates
Sicherheitscenter — Firewall
Sicherheitscenter — Virenscanner
Surfen im Internet
Mail
WLAN
Bluetooth